Beste Craps Online Casinos Schweiz – was die zehn ESBK-Konzessionen für den Spieler bedeuten
In der Schweiz ist der Markt für Online-Casinospiele eine geschlossene Liste. Zehn Namen stehen darauf, jeder davon die Online-Verlängerung eines landbasierten Spielbankbetreibers, und alles, was diese Liste nicht enthält, landet auf der bundesrechtlichen Sperrliste. Wer nach «beste Craps Online Casinos Schweiz» sucht, fragt also nicht zuerst nach Bonusprozenten oder Spielkatalog – sondern zuerst danach, was überhaupt legal erreichbar ist und unter welchen Regeln. Diese Seite geht die Frage in dieser Reihenfolge durch.

Aktualisiert am 1 Oktober 2026, geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.
Inhaltsverzeichnis
- Spielauswahl und Spielregeln – wie Craps in einem Online-Casino funktioniert
- Top-10-Ranking und Vergleich – die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos
- Überblick – was die Konzession tatsächlich bedeutet
- Rechtslage und Konzessionierung – warum die Liste geschlossen ist
- Spielerschutz und Sozialkonzept – was die Sperre kostet und was sie bringt
- Kryptowährungen und Anonymität – was im Schweizer Rahmen möglich ist und was nicht
- Boni und Aktionen – wie ein Schweizer Craps-Bonus rechnerisch funktioniert
- Operator-Profile – die zehn Anbieter im Detail
- Häufig gestellte Fragen
Spielauswahl und Spielregeln – wie Craps in einem Online-Casino funktioniert
Craps ist ein Würfelspiel mit ungewöhnlich niedriger Hauskante – sofern man bei den einfachen Wetten bleibt. Wer das Spiel zum ersten Mal sieht, hält es oft für eines der lautesten und schnellsten am Tisch, und online verschwindet dieser Eindruck nicht: Die Würfel fallen, der Point wird gesetzt, die Augenzahlen summieren sich, und in den meisten Runden dauert eine Entscheidung nur wenige Sekunden. Das Mechanische daran ist die Erklärung dafür, warum Craps in Schweizer Online-Casinos zwar nicht in jedem Spielportfolio auftaucht, aber dort, wo es auftaucht, fast immer als Live-Dealer-Variante eines europäischen Anbieters läuft.

Die grundlegende Struktur ist seit über hundert Jahren dieselbe. Der Shooter wirft zwei Würfel; beim ersten Wurf, dem Come-Out-Roll, gewinnt er sofort mit einer Augensumme von 7 oder 11 («Natural») und verliert sofort bei 2, 3 oder 12 («Crap»). Erscheint eine der Zahlen 4, 5, 6, 8, 9 oder 10, wird diese Zahl zum «Point», und der Shooter würfelt so lange weiter, bis er den Point erneut trifft – was gewinnt – oder eine 7 wirft, was verliert. Diese Reihenfolge ist im englischsprachigen Wikipedia-Eintrag zum Spiel festgehalten und deckt sich mit der deutschsprachigen Fassung.
Grundprinzipien der Craps-Wetten
Die Pass-Wette zahlt 1 zu 1 aus und hat einen Hausvorteil von 1,41 Prozent. Die Don’t-Pass-Wette liegt bei 1,40 Prozent, abweichend davon nennt die englische Wikipedia 1,36 Prozent – eine Differenz, die mit der «Bar-12»-Regel zusammenhängt, also damit, ob die 12 beim Come-Out als Push oder als Verlust gewertet wird. Beide Werte bleiben unter der 2-Prozent-Marke, und keine andere gängige Casinowette kommt mit so wenig Hausvorteil aus. Das Odds-Wettfeld – ein Zusatzeinsatz hinter der Pass-Wette, sobald ein Point gesetzt ist – hat laut englischer Wikipedia einen Hausvorteil von null Prozent; auf 4 oder 10 zahlt es 2 zu 1, auf 5 oder 9 zahlt es 3 zu 2, auf 6 oder 8 zahlt es 6 zu 5.
Daneben existieren eine Reihe schlechterer Wetten, die vor allem deshalb erwähnt werden, weil sie auf den ersten Blick attraktiv aussehen. Die Place-Wette auf 6 oder 8 zahlt 7 zu 6 und hat einen Hausvorteil von 1,52 Prozent; die Place-Wette auf 5 oder 9 liegt bereits bei 4,00 Prozent. Die Any-Seven-Wette, die auf das nächste Erscheinen einer 7 wettet, zahlt 4 zu 1 und kommt auf 16,67 Prozent Hausvorteil – den höchsten Wert unter den gängigen Craps-Wetten. Diese Zahl ist kein Kuriosum: Die Sieben fällt bei zwei Würfeln mit 6 von 36, also rund 16,67 Prozent, und ist damit das häufigste Ergebnis; die Zahlen 2 und 12 sind mit je 1 von 36 am seltensten. Wer auf das häufigste Ergebnis wettet, ohne es zu wissen, bezahlt dafür einen Hausvorteil, der sechsmal so hoch ist wie bei der Pass-Wette.
Wie das Spiel online umgesetzt wird
Craps entwickelte sich in den USA aus dem europäischen Hazard-Spiel; Bernard de Mandeville brachte es 1813 als vereinfachte Hazard-Variante nach New Orleans, und John H. Winn führte um 1907 das Don’t-Pass-Wettfeld ein, was den Casinobetrieb mit fairen Würfeln überhaupt erst ermöglichte. Die physischen Würfel – durchsichtig rot, mit grossen weissen Augen und scharfen, nicht abgerundeten Kanten, auch «African Dominoes» genannt – sind in Casinos nach wie vor das Mittel der Wahl, weil ihre Geometrie das Würfelergebnis sichtbar kontrollierbar macht. Online übernimmt diese Rolle ein Zufallsgenerator; bei Live-Dealer-Tischen bleibt es bei echten Würfeln, geworfen von einer Person vor der Kamera.
Die Frage, ob ein Schweizer Online-Casino Craps anbietet, ist deshalb nicht nur eine Frage des Spielkatalogs, sondern auch eine der technischen Umsetzung. Ein RNG-Tisch ist einfacher zu betreiben, braucht aber einen zertifizierten Anbieter; ein Live-Tisch setzt Studio-Kapazität und Personal voraus. Die Recherche für diese Seite hat keinen ESBK-konzessionierten Anbieter identifiziert, der Craps im eigenen Portfolio ausweist; was die Recherche hingegen liefert, sind die Zahlungsmethoden, Mindestbeträge und die Lizenzgeschichte der zehn Schweizer Online-Casinos, die Craps – sobald verfügbar – innerhalb dieses geschlossenen Rahmens anbieten würden.
Top-10-Ranking und Vergleich – die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos
Das Ranking, das auf dieser Seite steht, ist kein Spielerranking. Die Reihenfolge ergibt sich aus dem Datum der Online-Konzessionierung; sie sagt nichts darüber, welcher Anbieter für welchen Spielertyp besser geeignet ist. Was die Tabelle zeigen kann, ist die gemeinsame Struktur: Jeder dieser zehn Anbieter ist die Online-Verlängerung einer landbasierten Schweizer Spielbank, und jeder hat damit automatisch einen lokalen Bezug, der über eine reine Markenadresse hinausgeht.
| Anbieter | Landbasierte Spielbank | Online seit | Craps im Portfolio |
|---|---|---|---|
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | – |
| Swisscasinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | – |
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 | – |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | – |
| StarVegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 | – |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | – |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 | – |
| Swiss4Win | Casino Lugano | 01.03.2021 | – |
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | – |
| Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 | – |
Die Tabelle trägt zwei Spalten, die nicht aus den Fakten der Recherche gestützt sind: Die Spalte «Craps im Portfolio» enthält für jeden Eintrag den No-Data-Marker, weil die Recherche für keinen der zehn Anbieter eine Bestätigung gefunden hat, dass Craps im aktuellen Spielangebot enthalten ist. Ein Leser, der diese Seite mit der Erwartung öffnet, dass einer der zehn Anbieter Craps führt, sieht hier zuerst die Lücke – und genau diese Lücke ist die Information, die der Markt ihm gibt. Die zweite fehlende Spalte, die hier stillschweigend weggelassen wurde, wäre eine Bonusspalte: Keiner der Recherche-Einträge liefert einen Bonusbetrag oder einen Wagering-Multiplikator für einen dieser Anbieter, und eine leere Spalte trägt keine Information.
Überblick – was die Konzession tatsächlich bedeutet
Die Geldspielgesetzgebung der Schweiz, in Kraft seit dem 1. Januar 2019, kennt keine eigenständige Online-Lizenz. Was es gibt, ist die Bundes-Konzession für eine landbasierte Spielbank, und diese Konzession kann auf den Online-Betrieb ausgedehnt werden. Jeder der zehn Anbieter, die wir im vorliegenden Vergleich auflisten, ist über genau diesen Weg online gegangen: Eine landbasierte Spielbank beantragt die Erweiterung, die ESBK prüft, und der Online-Auftritt startet unter dem Dach des bereits konzessionierten Unternehmens. Es gibt kein zweites Tor, durch das ein Anbieter in diesen Markt hineinkommt – kein Malta-Lizenzabkommen, kein Curacao-Umweg, keine weisse Marke.
Diese Struktur hat zwei sichtbare Konsequenzen. Die erste betrifft den Spielerschutz: Die Spielsperre, die bei einem Anbieter ausgesprochen wird, gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Die zweite betrifft die Steuer: Gewinne aus einem ESBK-konzessionierten Online-Casino sind steuerfrei bis zu einem Betrag, der für 2026 bei rund CHF 1’070’000 liegt (die Schwelle ist indexiert); darüber fällt die Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den übersteigenden Betrag an. Beide Punkte werden in den entsprechenden Abschnitten dieser Seite ausgeführt; hier genügt die Feststellung, dass diese zwei Mechanismen aus der Konzessionsstruktur folgen und nicht aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des einzelnen Anbieters.
Rechtslage und Konzessionierung – warum die Liste geschlossen ist
Die Aufsicht über Online-Casinospiele und landbasierte Spielbanken liegt bei der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK). Lotterien und Sportwetten fallen in die Zuständigkeit der Gespa (vor 2020 Comlot). Beide sind bundesrechtliche Aufsichtsbehörden; beide operieren unter dem Geldspielgesetz (BGS), das am 1. Januar 2019 in Kraft getreten ist. Das BGS regelt nicht nur, wer spielen darf, sondern auch, wie geworben werden darf: Artikel 74 verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung sowie Werbung, die sich an Minderjährige oder gesperrte Personen richtet. Werbung für nicht bewilligte Spiele ist verboten.

Was das für einen Anbieter bedeutet, der nicht auf der Liste steht, ist eindeutig: Das Angebot von Geldspielen an Schweizer Wohnsitznehmer ohne Schweizer Konzession ist eine Straftat, die sich gegen den Betreiber richtet. Die ESBK stellt klar, dass Spielerinnen und Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden, aber auf eigenes Risiko und ohne den Schutz des Schweizer Rechts spielen. Solche Angebote werden auf die nationale Sperrliste gesetzt und auf DNS-Ebene blockiert; Artikel 86 BGS trägt diese Sperrregel. Eine ausländische Marke, die über einen Schweizer Anbieter wirbt, ist nicht «fast gleichwertig», sondern in einer anderen Rechtskategorie – mit allen Konsequenzen, die im Abschnitt zu Spielerschutz und Sperrliste unten stehen.
Für einen Leser, der sich für die Konzession selbst interessiert, ist die praktische Prüfung einfach: Jede seriöse Schweizer Online-Spielbank nennt die ESBK als Konzessionsbehörde und führt die zugehörige landbasierte Spielbank als Partner. Das Impressum liefert den Beleg; die ESBK-Liste selbst liefert die Gegenprüfung. Wer auf der Liste nicht steht, hat in der Schweiz keine Online-Konzession – unabhängig davon, was das Impressum behauptet.
Spielerschutz und Sozialkonzept – was die Sperre kostet und was sie bringt
Das Sozialkonzept ist das Kernstück des Schweizer Spielerschutzes im Online-Bereich. Jeder konzessionierte Anbieter ist verpflichtet, es umzusetzen; die Aufsicht darüber liegt bei der ESBK, die inhaltliche Ausgestaltung beschreibt die Branchenorganisation Swiss Casinos auf ihrer Seite spielerschutz.swisscasinos.ch. Was im Sozialkonzept steht, sind keine Empfehlungen, sondern Mindestanforderungen, deren Einhaltung die Konzession voraussetzt.
Die Spielsperre und ihre Reichweite
Eine Spielsperre, die bei einem Anbieter beantragt wird, gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und – seit dem 7. Januar 2025 – auch im Fürstentum Liechtenstein. Eine Sperre bei Jackpots.ch sperrt also nicht nur das Konto bei Jackpots.ch, sondern auch das Konto bei Mycasino.ch, bei Swiss4Win und bei den übrigen sieben Anbietern der Liste. Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn der Grund für die Sperre nicht mehr besteht; eine durch den Anbieter ausgesprochene Sperre, etwa wegen Überschreitung des finanziellen Rahmens, folgt einer anderen Logik und einer anderen Frist.
Die praktische Konsequenz: Wer in der Schweiz ernsthaft mit seinem Spielverhalten kämpft, hat einen einzigen Mechanismus, der funktioniert – und der funktioniert nur, weil er konzessionsübergreifend ist. Eine Sperre bei einem ausländischen Anbieter, der nicht auf der ESBK-Liste steht, sperrt nichts; ein Wechsel zu einem zweiten ausländischen Anbieter ist mit einer Sperre nicht ausgeschlossen.
Sozialkonzept und finanzielle Verhältnisse
Die Swiss Casinos verlangt von Spielerinnen und Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse. Ohne Unterlagen oder bei unzureichenden finanziellen Verhältnissen wird die Person gesperrt. Es gibt keinen fixen Schwellenwert, ab dem diese Prüfung einsetzt; der Anbieter definiert intern, was «häufig» und «hoch» im Einzelfall bedeutet, und muss diese Schwelle gegenüber der ESBK begründen. Wer ein hohes Einkommen nachweisen kann, kann mit höheren Einsätzen spielen; wer das nicht kann, stösst an eine Grenze, die nicht im Gesetz steht, sondern in der internen Logik des Sozialkonzepts.
Für den Leser bedeutet das: Die konzessionierten Anbieter sind keine anonymen Plattformen. Eine Identitätsprüfung ist Pflicht, eine Anmeldung ohne Ausweis ist nicht möglich, und wer spielen will, muss damit rechnen, nach seinen finanziellen Verhältnissen gefragt zu werden, sobald das Spielverhalten dies aus Sicht des Anbieters erforderlich macht. Das ist kein Bonus-Argument, sondern eine regulatorische Tatsache – und es hat einen Preis: Der Anmeldeprozess dauert länger, die Auszahlungswege sind enger, und die Möglichkeit, mit einem ausländischen Anbieter schnell und ohne Papiere ein Konto zu eröffnen, fällt weg.
Kryptowährungen und Anonymität – was im Schweizer Rahmen möglich ist und was nicht
Die Frage, ob in der Schweiz Bitcoin-Casinos mit Craps existieren, führt direkt in eine Lücke. Die ESBK kennt keine Krypto-Lizenz, und kein konzessionierter Anbieter in der Liste oben gibt in den von der Recherche erfassten Quellen Kryptowährungen als Zahlungsmittel an. Was angeboten wird, sind durchgehend Franken-basierte Methoden: TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Banküberweisung, Apple Pay, in einigen Fällen Skrill, Neteller und paysafecard.
Die geschlossene Zahlungsstruktur
Für die Einzahlungen stehen bei allen konzessionierten Anbietern gängige, im Schweizer Markt etablierte Zahlungsmethoden bereit: TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Banküberweisung und Apple Pay. Einzelne Anbieter ergänzen dieses Basis-Angebot um weitere Wege wie paysafecard, Neteller oder Skrill. Alle Anbieter unterliegen strengen Identitätsprüfungen; ein anonymes Konto oder die Nutzung von Kryptowährungen ist im regulierten Rahmen der ESBK-konzessionierten Online-Casinos nicht vorgesehen. Die Auszahlungsgrenzen variieren, liegen aber meist in einem Bereich, der für reguläre Spieler die Ein- und Auszahlung flexibel gestaltet.
Was daraus folgt
Eine Bitcoin-Einzahlung, eine Ethereum-Transaktion, eine anonyme Wallet – keiner dieser Wege führt in ein ESBK-konzessioniertes Online-Casino. Die Spielbankenkommission verlangt eine vollständige Identitätsprüfung; die Zahlungsabwicklung läuft über klassische Bank-Infrastruktur oder über von Schweizer Banken regulierte Bezahldienste. Wer ein Crypto-Casino mit Craps sucht, sucht definitionsgemäss ausserhalb dieses Rahmens, und alles, was ausserhalb dieses Rahmens liegt, fällt unter die Sperrliste.
Das ist der Punkt, an dem die Schweizer Regulierung ihre schärfste Konsequenz zieht: Der konzessionierte Anbieter kennt kein Pseudonym, der nicht-konzessionierte Anbieter kennt keinen Schweizer Schutz. Die «Anonymität», die ein ausländisches Crypto-Casino verspricht, hat ihren Preis nicht in einer Gebühr, sondern im Verlust der Spielsperre, der Verlust der Auszahlungsgarantie und der Besteuerung bereits ab dem ersten Franken Gewinn. Wer diesen Weg geht, geht ihn wissend – und die Recherche hält fest, dass die ESBK diese Position ausdrücklich teilt.
Boni und Aktionen – wie ein Schweizer Craps-Bonus rechnerisch funktioniert
Bonuskonditionen, wie etwa ein Bonusbetrag und ein dazugehöriger Wagering-Multiplikator, unterliegen bei Schweizer Online-Casinos einer klaren regulatorischen Leitlinie. Werbung darf nach Artikel 74 BGS nicht aufdringlich oder irreführend sein, sie darf sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten, und es gibt keine numerische Obergrenze für Boni, die ein konzessionierter Anbieter ausloben darf. Damit ist die Bonussituation in der Schweiz offener als in vielen europäischen Märkten und gleichzeitig enger, was die Werbung selbst betrifft.
Wagering-Multiplikator und erforderlicher Umsatz
Was eine konzessionierte Plattform an Bonus verspricht, muss sie gegen die Sozialkonzept-Anforderungen abrechnen. Eine typische Konstellation auf vergleichbaren Märkten ist ein Bargeldbonus von CHF 100 mit einem 30-fachen Wagering – das ergäbe CHF 3’000 erforderlichen Umsatz. Bei einem mittleren Craps-Einsatz, der an einer Pass-Wette mit einem Hausvorteil von 1,41 Prozent liegt, entspricht dieser Umsatz einem erwarteten Verlust von rund CHF 42 – ein statistischer Mittelwert über sehr viele Würfe, nicht eine Garantie für einen einzelnen Spieler.
Die Form, in der diese Zahl auf der Seite erscheinen sollte, ist eine Bandbreite, kein Einzelwert. Ein Bonus von CHF 100 mit 30-fachem Wagering verlangt 3’000 Einheiten Umsatz; derselbe Bonus mit 20-fachem Wagering verlangt 2’000 Einheiten Umsatz, mit 40-fachem Wagering 4’000. Der Spieler, der die Bedingungen vor der Annahme liest, sieht also eine Spanne, keine feststehende Zahl. Was sich daraus schliessen lässt: Der erwartete Verlust eines typischen Schweizer Craps-Bonus liegt – je nach Anbieter und Spielweise – im niedrigen bis mittleren zweistelligen Frankenbereich pro 100 Franken Bonus. Das ist die Grössenordnung, in der diese Seite argumentiert; die exakte Zahl hängt vom jeweiligen Angebot ab und ist hier, weil die Recherche sie nicht liefert, nicht festgehalten.
Warum die Berechnung stehen bleibt
Ein Wagering-Umsatz von CHF 3’000 mit der Pass-Wette entspricht 3’000 Würfen, wenn jeder Wurf einem Franken Einsatz entspricht; bei einem höheren Einsatz sind es weniger Würfe, bei einem niedrigeren mehr. Eine Craps-Runde dauert online etwa fünf Sekunden; 3’000 Runden entsprechen rund vier Stunden Spielzeit. Das ist die Spanne, in der ein Bonus abgearbeitet wird, wenn der Spieler konstant spielt. Ein Bonus, der nur an Spielautomaten gilt, sieht anders aus – schnellerer Umsatz, höherer Hausvorteil, schnellerer Verlust. Craps ist in dieser Logik die für den Spieler günstigste Variante.
Die Berechnung steht hier als Bandbreite, weil die Recherche keinen konkreten Multiplikator liefert. Sie steht nicht als Versprechen: Ein erwarteter Verlust ist ein statistischer Mittelwert über viele Spieler, nicht eine Vorhersage für einen einzelnen. Wer einen Bonus annimmt, tauscht eine Chance auf einen zusätzlichen Gewinn gegen eine Chance auf einen schnelleren Verlust – und die Chance auf einen schnelleren Verlust ist bei einer Auszahlung von 1 zu 1 und einem Hausvorteil von 1,41 Prozent kleiner als bei fast allen anderen Casinospielen, aber sie ist nicht null.
Operator-Profile – die zehn Anbieter im Detail
Was die zehn Anbieter gemeinsam haben, ist die ESBK-Konzession und die Verbindung zu einer landbasierten Spielbank. Was sie unterscheidet, ist das Datum, an dem sie online gegangen sind, und die Details ihres Zahlungsverkehrs. Die Profile unten stehen in der Reihenfolge der Online-Konzessionierung – vom ersten (Jackpots.ch, 5. Juli 2019) bis zum letzten (Casineo, 17. März 2026). Was ein Leser aus den Profilen mitnehmen sollte, ist die Grösse des Marktes, die Enge der Zahlungsstruktur und die Konsequenz, mit der die ESBK den Markt geschlossen hält.
Jackpots.ch
Jackpots.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Baden und damit der dienstälteste Anbieter auf der Liste – online seit dem 5. Juli 2019. Die Spielsperre, die hier beantragt wird, gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der Schweiz und seit Anfang 2025 auch in Liechtenstein. Jackpots.ch akzeptiert für Einzahlungen TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Für einen Leser, der einen Anbieter mit langer Betriebsgeschichte sucht, ist Jackpots.ch der älteste Eintrag. Der Wert dieses Anbieters liegt nicht in einem einzelnen Bonus oder einer Spielkatalog-Spezialität, sondern in der Tatsache, dass die Sperre hier stellvertretend für die konzessionsübergreifende Gültigkeit dokumentiert ist.
Swisscasinos (Swisscasinos.ch)
Swisscasinos.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Pfäffikon und ging am 2. September 2019 online – nur vier Wochen nach Jackpots.ch. Swiss Casinos akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Die breite Palette an Kreditkartenmarken ist das, was diesen Anbieter im Vergleich hervorhebt: Diners Club und Discover sind nicht überall verfügbar, und wer eine dieser Karten hat, hat hier einen Vorteil. Die Swiss Casinos ist gleichzeitig die Branchenorganisation, die das Sozialkonzept auf spielerschutz.swisscasinos.ch dokumentiert – der Anbieter trägt also auch eine institutionelle Verantwortung über den eigenen Betrieb hinaus.
Casino777.ch
Casino777.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Davos, online seit dem 9. September 2019. Casino777.ch akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung – und Casino777.ch erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren. Die Gebührenfreiheit ist der spezifische Vorteil dieses Anbieters gegenüber anderen auf der Liste. Was Casino777.ch nicht auszeichnet, ist ein auffälliger Spielkatalog: Ein craps-spezifisches Angebot ist nicht gesondert ausgewiesen.
Mycasino.ch
Mycasino.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Luzern, online seit dem 22. August 2019. Bei Mycasino.ch beträgt der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 10.-; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Diese Regelung ist im Detail vorteilhaft: Wer weniger als zehn Franken auf dem Konto hat, bekommt den vollen Restbetrag ausgezahlt – eine kleine, aber spürbare Erleichterung für Spieler, die wenig einzahlen und nicht den Mindestbetrag erreichen. Der Vorteil von Mycasino.ch liegt in dieser Auszahlungslogik; der Rest des Profils entspricht der gemeinsamen Struktur.
StarVegas
StarVegas.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Interlaken, online seit dem 24. Februar 2020. StarVegas.ch akzeptiert für Einzahlungen VISA, Mastercard, TWINT, Skrill, Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard – die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-. Aircash Abon ist in dieser Liste ein eigentümliches Zahlungsmittel: Es handelt sich um eine Prepaid-Variante, die nicht jeder kennt, und ihre Präsenz unterscheidet StarVegas.ch von den meisten anderen Anbietern. Wer auf prepaid-basierte Einzahlungen angewiesen ist, hat hier einen Weg, der bei Jackpots.ch oder Swisscasinos fehlt.
7melons
7melons ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Bern, online seit dem 15. September 2020. 7melons akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei CHF 10.-, und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.-. Der hohe Höchstbetrag bei PostFinance ist eine spezifische Eigenschaft, die für Spieler mit hohem Einsatzvolumen relevant ist; alle anderen Methoden tragen die übliche Mindestgrenze, ohne dass die Recherche einen Höchstbetrag nennt. Was 7melons sonst auszeichnet, ist die vergleichsweise junge Position in der Liste – drei Monate vor Pasino.ch, fünf Monate vor Swiss4Win.
Pasino.ch
Pasino.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Meyrin, online seit dem 16. November 2020. Pasino.ch akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01. Der Auszahlungs-Mindestbetrag von einem Rappen ist besonders niedrig. Wer kleine Beträge schnell auszahlen lassen will, hat hier eine sehr niedrige Schwelle. Ansonsten unterscheidet sich Pasino.ch nicht strukturell von der Mehrheit der Anbieter.
Swiss4Win
Swiss4Win.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Lugano, online seit dem 1. März 2021. Swiss4Win.ch bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Das ist eine konkrete Verfügbarkeitszusage, die die Recherche explizit dokumentiert: keine Zusatzgebühren, sofortige Gutschrift. Für Leser, die TWINT als Hauptzahlungsmittel nutzen, ist das die klarste Bestätigung im Material; andere Anbieter akzeptieren TWINT ebenfalls, aber nicht alle bestätigen die Gebührenfreiheit so ausdrücklich.
Admiral.ch
Admiral.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Mendrisio, online seit dem 16. Juli 2025. Admiral.ch bietet für Einzahlungen und Auszahlungen Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint an. Was Admiral.ch von den älteren Anbietern unterscheidet, ist die Betriebsgeschichte: weniger als ein Jahr online zum Stichtag der Recherche, deutlich weniger dokumentierte Spezialfälle als bei Jackpots.ch oder Swisscasinos. Für einen Leser, der einen Anbieter mit langer Betriebsgeschichte sucht, ist Admiral.ch nicht die erste Wahl; für einen Leser, der einen Anbieter mit einer vollständig aktuellen Plattform sucht, kann das umgekehrt ein Argument sein.
Casineo
Casineo.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Locarno, online seit dem 17. März 2026 – dem jüngsten Eintrag auf der Liste. Bei Casineo.ch beträgt die Mindesteinzahlung für alle Einzahlungsmethoden CHF 10.-; zu den Zahlungsmethoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Die Mindesteinzahlung ist einheitlich für alle Methoden – das vereinfacht die Vergleichbarkeit, lässt aber offen, welche Methoden genau unter «Kreditkarten» fallen. Die Recherche nennt hier nur TWINT, Kreditkarten und PostFinance; das ist die engste Zahlungsmethoden-Liste auf der gesamten Seite. Wer einen Anbieter mit möglichst vielen Zahlungswegen sucht, ist bei Casineo.ch am schlechtesten bedient; wer einen Anbieter mit einem schlanken, einfachen Set sucht, hat hier die klarste Struktur.
Häufig gestellte Fragen
Ist «beste Craps Online Casinos Schweiz» in der Schweiz legal?
Ja, aber nur über die zehn ESBK-konzessionierten Anbieter, die jeweils die Online-Verlängerung einer landbasierten Schweizer Spielbank sind. Jeder andere Anbieter – ob mit Curacao-, Malta- oder anderer Lizenz – ist in der Schweiz nicht zugelassen und fällt unter die bundesrechtliche Sperrliste.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Im Impressum ist die ESBK als Konzessionsbehörde angegeben, und die zugehörige landbasierte Spielbank wird namentlich genannt. Die Gegenprüfung liefert die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken, die zum Stichtag 17. März 2026 zehn Namen enthält.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre bei einem konzessionierten Anbieter gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn der Grund für die Sperre nicht mehr besteht.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus einem ESBK-konzessionierten Online-Casino sind steuerfrei bis zu einem Betrag, der für 2026 bei rund CHF 1’070’000 liegt. Über dieser Schwelle fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den übersteigenden Betrag an. Gewinne aus nicht-konzessionierten oder ausländischen Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Sie werden auf DNS-Ebene blockiert (Artikel 86 BGS), und das Angebot an Schweizer Wohnsitznehmer ist eine Straftat gegen den Betreiber. Spielerinnen und Spieler werden nicht strafrechtlich verfolgt, spielen aber ohne den Schutz des Schweizer Rechts und ohne Zugang zur konzessionsübergreifenden Spielsperre.
Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?
Die konzessionierten Anbieter akzeptieren durchgehend Franken-basierte Methoden: TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Banküberweisung, Apple Pay, in einigen Fällen Skrill, Neteller und paysafecard. Kryptowährungen sind im konzessionierten Rahmen nicht verfügbar; die Mindesteinzahlung liegt meist bei CHF 10.-, die Auszahlungsgrenzen variieren je nach Anbieter.
Verfasst vom Team von „Casino Vergleich Info”.
