20 Freispiele ohne Einzahlung in der Schweiz: Lizenz, Kosten und das, was übrig bleibt

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Wer «20 Freispiele ohne Einzahlung Schweiz» sucht, will am Ende drei Dinge wissen: Gibt es das hier überhaupt, bei wem, und was kostet es mich wirklich. Diese Seite gibt darauf eine Antwort, die nicht an der Werbung hängenbleibt. Stand: 1 Oktober 2026, geprüft gegen die Liste der ESBK (Eidgenössische Spielbankenkommission).

Bildschirm mit Bonusbedingungen, Einsatztabelle und einer Uhr im Hintergrund — 20 freispiele ohne einzahlung
7melons akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard.
Inhaltsverzeichnis
  1. Die Rangliste der ESBK-lizenzierten Online-Casinos
  2. Funktionsweise: Was «Freispiele» in der Schweiz bedeuten
  3. Grundprinzip: Warum es «20 Freispiele ohne Einzahlung» in der legalen Schweiz praktisch nicht gibt
  4. Rechtslage: Geldspielgesetz, ESBK und die Sperrliste
  5. Spielerschutz: Sozialkonzept, Spielsperre und wirtschaftliche Verhältnisse
  6. Boni und Freispiele: Was die lizenzierten Anbieter tatsächlich ausschreiben
  7. Wie teuer ein Bonus wirklich ist: Das Rechenbeispiel
  8. Jackpots.ch: Willkommenspaket mit Freespins und 30-facher Umsatzbedingung
  9. Mycasino.ch: 200 Freispiele ohne Umsatz, dafür unter Zeitdruck
  10. Swiss Casinos, Casino777.ch und 7melons: Drei Häuser mit unterschiedlichem Profil
  11. Pasino.ch, Admiral.ch und Casineo: Vom etablierten Haus zum Newcomer
  12. Swiss4Win.ch, StarVegas.ch und Jackpots.ch: Lokale Bezahlschienen im Detail
  13. Steuern, Gewinne und das, was am Ende übrig bleibt
  14. Häufige Fragen zu 20 Freispielen ohne Einzahlung in der Schweiz

Die Rangliste der ESBK-lizenzierten Online-Casinos

In der Schweiz gilt seit dem Geldspielgesetz von 2019 ein geschlossenes System. Nur ein landbasiertes Casino mit einer eidgenössischen Konzession darf ein Online-Angebot betreiben, und zwar als Erweiterung dieser Konzession. Genau zehn Marken haben aktuell eine solche Online-Erweiterung. Wer hier spielt, spielt innerhalb des Gesetzes. Wer auf einer ausländischen Seite ohne Schweizer Konzession spielt, bewegt sich auf der Sperrliste und ohne Schweizer Schutz.

Die folgende Tabelle zeigt die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos in der Reihenfolge der Konzessions­erweiterung, vom ältesten bis zum jüngsten. Sie ist keine Rangliste der «besten» Angebote; sie ist eine Übersicht, wer überhaupt auf dem Spielfeld steht.

Casino Landbasiertes Haus Online seit Subjektunterstützung
Jackpots.ch Grand Casino Baden 05.07.2019 —
Mycasino.ch Grand Casino Luzern 22.08.2019 —
Swiss Casinos Casino Pfäffikon 02.09.2019 —
Casino777.ch Casino Davos 09.09.2019 —
StarVegas Casino Interlaken 24.02.2020 —
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020 —
Pasino.ch Casino Meyrin 16.11.2020 —
Swiss4Win Casino Lugano 01.03.2021 —
Admiral.ch Casino Mendrisio 16.07.2025 —
Casineo Casino Locarno 17.03.2026 —

Dass in der Spalte zur konkreten Subjektunterstützung durchgehend ein Strich steht, hat einen Grund: Zu keinem der zehn Anbieter ist im Recherchematerial eine explizite Bestätigung verzeichnet, dass das 20-Freispiele-ohne-Einzahlung-Angebot genau in dieser Form, mit dieser Anzahl und ohne Einzahlung, ausgeschrieben wird. Das heisst nicht, dass keiner von ihnen Freispiele führt; es heisst, dass die konkrete Aussage «20 Freispiele, keine Einzahlung» für keinen der zehn Lizenznehmer belegt ist.

Wer also auf einer ausländischen Seite ein solches Angebot sieht, sieht es auf einer Plattform, die in der Schweiz nicht zugelassen ist. Die Einzelheiten zu den zehn Marken folgen im Abschnitt über die Boni und ihre Funktionsweise.

Funktionsweise: Was «Freispiele» in der Schweiz bedeuten

Ein Freispiel ist ein Spin an einem Spielautomaten, der vom Anbieter bezahlt wird, nicht vom Spielerkonto. Was sich in der Werbung einfach anhört, hat in der Praxis mehrere Stellschrauben.

Person am Laptop liest eine Übersichtsseite zu Geldspielen im Internet — 20 freispiele ohne einzahlung
Pasino.ch akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen.

Erstens, die Höhe des Spins. Bei Mycasino.ch etwa sind die 200 Willkommens-Freispiele des Einzahlungsbonus je CHF 0.10 wert. Wer einen Automaten mit zehn Gewinnlinien spielt, setzt pro Spin effektiv CHF 1.00, auch wenn nur ein «Freispiel» gezählt wird. Was wie ein Geschenk aussieht, ist also an die Einsatzstruktur des Spiels gekoppelt.

Zweitens, die Umsatzbedingung. Bei Jackpots.ch beträgt die Umsatzbedingung für Boni das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten, das 300-Fache bei Tischspielen, mit einer Standardfrist von einem Monat. Wer aus einem Bonusgewinn echtes Geld machen will, muss diesen Betrag also mehrfach durchspielen. Die Auszahlung von reinen Freispielgewinnen ohne Umsatzbedingung, wie sie Mycasino.ch für seine 200 Freispiele vorsieht, ist die seltenere und für den Spieler günstigere Variante.

Drittens, die Spielauswahl. Bei Jackpots.ch sind die Freispiele des Willkommensbonus ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.- nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Es ist nicht so, dass der Spieler einen beliebigen Automaten wählen kann. Welche Spiele es sind, schreibt das Haus fest.

Viertens, das Verfallsdatum. Bei Mycasino.ch sind die 200 Freispiele 72 Stunden nach Erhalt gültig. Wer am Donnerstagabend eine Einzahlung macht und am Montag weiterspielen will, hat unter Umständen keine Freispiele mehr übrig.

Ein Freispiel ist also kein kostenloser Versuch, an einem Automaten zu drehen, sondern ein zeitlich befristetes, spielgebundenes und oft an Umsatzbedingungen geknüpftes Guthaben. Wer das «gratis» in der Werbung liest, liest nur die halbe Wahrheit.

Grundprinzip: Warum es «20 Freispiele ohne Einzahlung» in der legalen Schweiz praktisch nicht gibt

Wer in der Schweiz legal spielt, spielt bei einem der zehn ESBK-lizenzierten Anbieter. In deren publizierten Bonusbedingungen findet sich, soweit das Recherchematerial es belegt, für keinen einzigen ein Angebot in der genauen Form «20 Freispiele, ohne Einzahlung». Was es gibt, sind Freispiele als Teil eines Einzahlungsbonus, und solche Boni sind an eine Einzahlung gebunden.

Das ist kein Zufall. Das Geldspielgesetz verlangt von lizenzierten Anbietern ein Sozialkonzept und sieht vor, dass Spieler mit häufigem oder hohem Einsatz einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse vorlegen müssen; ohne Unterlagen oder bei unzureichenden Verhältnissen wird die Person gesperrt. Ein werblich aggressives «gratis 20 Freispiele, nur registrieren»-Angebot passt nicht in dieses Schutzregime. Wer ein solches Angebot im Internet findet, findet es auf einer Seite ohne Schweizer Konzession.

Die logische Konsequenz: Wer in der Schweiz spielen will und sich an die Lizenz hält, akzeptiert, dass der Einstieg fast immer mit einer Einzahlung verbunden ist, und dass der «Bonus» an Bedingungen geknüpft ist, die das geschenkt wirkende Angebot in ein anderes Licht rücken. Wer auf «20 Freispiele ohne Einzahlung» als exaktes Angebot besteht, hat in der legalen Schweiz keine Anlaufstelle.

Rechtslage: Geldspielgesetz, ESBK und die Sperrliste

Die Rechtsgrundlage für Online-Casinos in der Schweiz ist das Bundesgesetz über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS), in Kraft seit dem 1. Januar 2019. Die Aufsicht über Online-Casinos und landbasierte Spielbanken liegt bei der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK). Lotterien und Sportwetten werden von der Gespa beaufsichtigt.

Amtliches Schreiben mit Stempel auf einem Schreibtisch neben einem Gesetzbuch — 20 freispiele ohne einzahlung
Casino777 akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung, und Casino777 erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren.

Eine eigenständige Online-Lizenz gibt es nicht. Nur ein landbasiertes Casino mit einer eidgenössischen Konzession darf ein Online-Casino betreiben, als Erweiterung dieser Konzession. Aktuell sind es zehn Häuser, die diese Erweiterung haben, von Grand Casino Baden bis Casino Locarno. Die Tabelle «Die Rangliste der ESBK-lizenzierten Online-Casinos» führt sie in der Reihenfolge auf, in der sie online gegangen sind.

Für den Spieler bedeutet das: Wer bei einem dieser zehn Anbieter spielt, spielt innerhalb des Gesetzes, mit den Schutzmechanismen des BGS und mit der Möglichkeit, sich sperren zu lassen und an die Schweizer Behörden zu gelangen. Wer auf einer anderen Seite spielt, bewegt sich auf einer Plattform, die ohne Schweizer Konzession Geldspiele anbietet und damit gegen das BGS verstösst. Solche Angebote werden auf die nationale Sperrliste gesetzt und auf DNS-Ebene blockiert, gestützt auf Art. 86 BGS.

Das BGS zielt mit seinem Strafrahmen auf den Anbieter, nicht auf den Spieler. Die ESBK formuliert es so, dass Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden, aber auf eigenes Risiko spielen, ohne Schweizer Schutz. Wer auf einer blockierten Seite spielt, hat im Streitfall keinen Schweizer Rechtsweg, und seine Gewinne sind nicht durch das Schweizer Sozialkonzept oder die Spielsperre abgesichert. Dass das BGS Werbung für unlizenzierte Spiele verbietet und Art. 74 BGS Werbung einschränkt, die aufdringlich, irreführend oder an Minderjährige gerichtet ist, gehört in diesen Zusammenhang: Die Werbung, die der Spieler im Internet sieht, ist häufig Werbung für genau diese unlizenzierten Angebote.

Spielerschutz: Sozialkonzept, Spielsperre und wirtschaftliche Verhältnisse

Das Schweizer Regime setzt beim Spielerschutz an drei Stellen an.

Erstens, das Sozialkonzept. Jeder lizenzierte Anbieter betreibt ein Sozialkonzept, das Prävention, Früherkennung und Intervention umfasst. Dazu gehören Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimiten, die der Spieler selbst setzen kann, sowie Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit und Selbsttests, wie sie etwa Mycasino.ch anbietet.

Zweitens, die Spielsperre. Eine bei Jackpots.ch beantragte Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Die Spielsperre ist damit nicht eine Sperre bei einem einzelnen Anbieter, sondern eine Sperre im System. Eine freiwillige Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn der Grund für die Sperre nicht mehr besteht. Seit dem 7. Januar 2025 deckt die Sperre auch Liechtenstein ab. Für die Beantragung einer freiwilligen Spielsperre bei Mycasino.ch wird eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweisdokuments verlangt, etwa Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis. Anonymes Spielen ist damit ausgeschlossen.

Drittens, die wirtschaftlichen Verhältnisse. Swiss Casinos müssen von Spielerinnen und Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einfordern; ohne Unterlagen oder bei unzureichenden finanziellen Verhältnissen wird die Person gesperrt. Das ist ein einschneidender Eingriff, der in der Werbung nicht vorkommt. Wer hohe Einsätze plant, muss damit rechnen, dass der Anbieter nach den persönlichen Finanzen fragt.

Bei Jackpots.ch kann eine Spielpause zwischen 15 Minuten und maximal 6 Monaten festgelegt werden, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien. Eine Spielpause ist nicht dasselbe wie eine Spielsperre: Die Spielpause ist eine vom Spieler selbst gewählte Unterbrechung, die Spielsperre ist ein behördlich oder freiwillig angeordneter Ausschluss mit weitergehenden Wirkungen. Bei Jackpots.ch kann ein Spieler ein wöchentliches Einzahlungslimit von beispielsweise CHF 50.- festlegen, das unabhängig von einer Sperre gilt.

Die Frage, die sich aus diesen Regeln ergibt, ist weniger «wie spiele ich clever» als «werde ich rechtzeitig gebremst». Das Schweizer Regime setzt darauf, dass der Anbieter das übernimmt.

Boni und Freispiele: Was die lizenzierten Anbieter tatsächlich ausschreiben

Das Material, das für die zehn lizenzierten Anbieter vorliegt, zeigt keine Angebote in der Form «20 Freispiele, ohne Einzahlung». Es zeigt zwei verwandte Formen, die beide an eine Einzahlung gekoppelt sind.

Die erste Form ist der Willkommensbonus, der an eine Ersteinzahlung gebunden ist und eine feste Anzahl Freispiele hinzufügt. Jackpots.ch bietet Neukunden auf die ersten vier Einzahlungen einen Willkommensbonus von insgesamt bis zu CHF 2’200.- sowie 200 Freespins; die erste Einzahlung wird zu 100% bis CHF 700.- verdoppelt, die Freispiele werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.- vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Mycasino.ch bietet Neukunden einen Willkommensbonus von 100% auf die erste Einzahlung bis CHF 300.- sowie 200 Freispiele; die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.- erfolgen, der Bonusbetrag muss innerhalb von 30 Tagen 35-mal umgesetzt werden.

Die zweite Form sind reine Freispiel-Aktionen, die im Material nicht in einer festen Anzahl pro Aktion belegt sind, sondern als Teil laufender Kampagnen vorkommen. Die Spielerzahl solcher Kampagnen ist nicht öffentlich beziffert.

Beide Formen unterscheiden sich von dem, was die Werbung auf ausländischen Seiten verspricht. Die Werbung dort kombiniert eine fixe Anzahl («20 Freispiele»), eine fixe Bedingung («ohne Einzahlung») und eine hohe Sichtbarkeit. In der Schweiz ist die fixe Anzahl durch eine Mindesteinzahlung ersetzt, die Sichtbarkeit durch eine Limitierung auf ausgewählte Spiele, und die «gratis»-Logik durch eine Umsatzbedingung.

Wie teuer ein Bonus wirklich ist: Das Rechenbeispiel

Die folgende Rechnung zeigt, was eine typische Bonusrunde in CHF kostet, nicht was sie einbringt. Sie nimmt die bei Mycasino.ch ausgeschriebenen Zahlen und rechnet sie nach.

Wer den vollen Bonus von CHF 300.- bei Mycasino.ch mitnimmt, hat nach der Einzahlung ein Bonusguthaben von CHF 300.- und muss dieses Bonusguthaben 35-mal umsetzen, also CHF 300.- × 35 = CHF 10’500.- an Spielautomaten durchspielen. Bei einem typischen Automaten-Einsatz von CHF 1.- pro Spin sind das 10’500 Spins. Bei einer durchschnittlichen Spieldauer von 5 Sekunden pro Spin sind das 52’500 Sekunden oder rund 14,6 Stunden reine Spielzeit, in der das Bonusguthaben abgebaut werden muss.

Was an echtem, auszahlbaren Geld übrig bleibt, hängt vom RTP des Automaten ab. Bei einem angenommenen RTP von 96% gibt der Automat im Schnitt 96% des Einsatzes als Gewinne zurück. Von den CHF 10’500.- Einsatz fliessen also im Mittel CHF 10’080.- als Gewinne zurück, die Differenz von CHF 420.- ist der erwartete Verlust über die ganze Umsatzphase. Dieser erwartete Verlust ist die statistische Kostenbasis: Wer den Bonus durchspielt, gibt im Mittel etwa CHF 420.- aus, ohne dass dieses Geld je auf dem Spielerkonto ankam.

Die Bandbreite dieser Rechnung ist gross, weil sie vom Automaten abhängt. Ein Automat mit niedrigerem RTP verschiebt den erwarteten Verlust nach oben, ein Automat mit höherem RTP nach unten. Wer während der 30-tägigen Frist nicht den vollen Umsatz erreicht, verliert den Bonus und die damit verbundenen Gewinne. Das ist die andere Seite der Bandbreite: nicht «wie viel spare ich», sondern «wie viel kann ich verlieren».

Diese Rechnung ist eine statistische Schätzung über viele Spins unter den genannten Annahmen. Sie ist keine Vorhersage für eine einzelne Spielsitzung; sie ist der Durchschnitt, an dem sich die Mechanik des Bonus orientiert.

Jackpots.ch: Willkommenspaket mit Freespins und 30-facher Umsatzbedingung

Jackpots.ch ist das Online-Angebot des Grand Casino Baden und seit dem 5. Juli 2019 als ESBK-Erweiterung lizenziert. Damit ist es die älteste Online-Konzession in der Schweiz, was sich in einer ausgebauten Lobby niederschlägt: über 2’500 Casino-Spiele, ein Live-Casino, das unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert wird.

Das Willkommenspaket geht über vier Einzahlungen und erreicht insgesamt bis zu CHF 2’200.- sowie 200 Freespins. Die erste Einzahlung wird zu 100% bis CHF 700.- verdoppelt; die Freispiele werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.- vergeben, was bereits ein wichtiger Hinweis ist: Wer weniger einzahlt, bekommt die Freispiele nicht. Die Freespins sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar, was die Wahlfreiheit einschränkt. Die Umsatzbedingung beträgt das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten, das 300-Fache bei Tischspielen, umzusetzen innerhalb einer Standardfrist von einem Monat. Der Unterschied zwischen den beiden Faktoren ist enorm: Wer mit Tischspielen statt mit Slots umsetzt, braucht dafür das Zehnfache an Einsatz.

Bei den Auszahlungen ist die Hausregel eindeutig: Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet; Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Wer mit Kreditkarte eingezahlt hat, bekommt sein Geld nicht auf dieselbe Kreditkarte zurück. Die Banküberweisung ist die langsamste Auszahlungsmethode und benötigt ein bis zwei Werktage. Bei TWINT-Einzahlungen fallen keine Zusatzgebühren an, und die Zahlung wird sofort verarbeitet.

Die Spielpause lässt sich zwischen 15 Minuten und maximal sechs Monaten festlegen, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien. Das Einzahlungslimit kann der Spieler selbst setzen, etwa ein wöchentliches Limit von CHF 50.-. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen ab 18 Jahren mit einem verifizierten und aktiven Spielerprofil.

Die Frage, die das Willkommenspaket aufwirft, ist die Frage nach dem Gegenwert: 200 Freispiele auf ausgewählten Spielen, eine Mindesteinzahlung von CHF 100.-, ein Monat Frist und das 30-Fache des Bonusbetrags als Umsatz. Wer das Spiel nicht als regelmässige Freizeitbeschäftigung betreibt, wird die 200 Freispiele kaum nutzen, ohne parallel einen nennenswerten Betrag umzusetzen. Die Mechanik ist eher auf den Stammkunden zugeschnitten, der ohnehin spielt und den Bonus mitnimmt.

Mycasino.ch: 200 Freispiele ohne Umsatz, dafür unter Zeitdruck

Mycasino.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Luzern und seit dem 22. August 2019 lizenziert. Die Lobby ist mit über 3’000 Spielen grösser als bei Jackpots.ch, das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert.

Das Willkommensangebot ist klarer strukturiert: 100% auf die erste Einzahlung bis CHF 300.- sowie 200 Freispiele, Aktivierung innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung, Mindesteinzahlung CHF 10.-. Der Bonusbetrag muss innerhalb von 30 Tagen 35-mal umgesetzt werden. Die 200 Freispiele sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig. Dieser letzte Punkt ist der entscheidende: Gewinne aus den Freispielen sind direkt auszahlbar, ohne dass der Spieler sie mehrfach durchspielen muss. Das ist bei den zehn Anbietern die seltene Konstellation, und sie macht das Willkommensangebot von Mycasino.ch für jemanden, der nur mit den Freispielen spielen will, zum fairsten Einstieg.

Die Kehrseite ist die 72-Stunden-Frist. Wer am Donnerstagabend eine Einzahlung macht und das Wochenende nicht am Bildschirm verbringen will, verliert die Freispiele. Die Mechanik ist nicht «gratis und beliebig», sondern «gratis und jetzt».

Bei den Zahlungen gilt: keine Gebühren für Ein- oder Auszahlungen; Mindestauszahlung CHF 10.-, wobei das volle Guthaben ausgezahlt werden kann, wenn es unter diesem Betrag liegt. Auszahlungen dauern in der Regel ein bis drei Werktage, abhängig vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank.

Spielerschutz ist breit aufgestellt: Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, ein Selbsttest, Spielpausen und freiwillige Spielsperre. Für die freiwillige Spielsperre wird eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweises verlangt, also Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Führerausweis.

Was Mycasino.ch für einen 20-Freispiele-Suchenden interessant macht, ist nicht das genaue Angebot («20 Freispiele ohne Einzahlung»), sondern die Kombination: 200 Freispiele ohne Umsatz, dafür unter Zeitdruck, plus ein Willkommensbonus mit klarer Umsatzmechanik. Wer mit kleinen Einsätzen spielt und die 72 Stunden sinnvoll nutzt, holt hier am meisten heraus.

Swiss Casinos, Casino777.ch und 7melons: Drei Häuser mit unterschiedlichem Profil

Swiss Casinos ist die Online-Erweiterung des Casino Pfäffikon und seit dem 2. September 2019 lizenziert. Bei den Einzahlungen akzeptiert der Anbieter Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Damit gehört Swiss Casinos zu den wenigen, die Diners und Discover annehmen. Im Recherchematerial ist kein konkretes Willkommensangebot mit Freespins dokumentiert, was diese Marke für einen Spieler, der auf Freespins aus ist, zur Lücke in der Vergleichstabelle macht.

Casino777.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Davos und seit dem 9. September 2019 lizenziert. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung, und erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren. Im Recherchematerial ist ebenfalls kein konkretes Willkommensangebot mit Freespins dokumentiert.

7melons ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 lizenziert. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei CHF 10.- und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.-. Der Höchstbetrag bei PostFinance ist ungewöhnlich hoch und zeigt, dass 7melons Spieler mit grossem Volumen nicht automatisch ausgrenzt.

Was diese drei Häuser gemeinsam haben, ist die Zahlungsbreite bei lokalen Schweizer Verkehren (TWINT, PostFinance, paysafecard) und das Fehlen eines dokumentierten «20 Freispiele ohne Einzahlung»-Angebots. Wer einen dieser drei Anbieter wählt, wählt einen Anbieter mit stabilem Zahlungsnetz und ESBK-Lizenz, nicht einen Anbieter mit dokumentiertem Freespin-Einstieg.

Pasino.ch, Admiral.ch und Casineo: Vom etablierten Haus zum Newcomer

Pasino.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 lizenziert. Bei den Einzahlungen akzeptiert Pasino.ch Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01. Damit ist Pasino.ch einer der wenigen Anbieter, die Neteller und Skrill annehmen, und der Mindestauszahlungsbetrag von einem Rappen ist ungewöhnlich niedrig.

Admiral.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Mendrisio und seit dem 16. Juli 2025 lizenziert. Damit ist Admiral.ch einer der jüngeren Online-Auftritte. Bei den Ein- und Auszahlungen akzeptiert Admiral.ch Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint. Das ist eine breite Palette, die das Haus für Spieler öffnet, die E-Wallets bevorzugen.

Casineo ist die Online-Erweiterung des Casino Locarno und seit dem 17. März 2026 lizenziert; das ist nach den vorliegenden Daten das jüngste Online-Casino der Schweiz. Die Mindesteinzahlung beträgt für alle Methoden CHF 10.-; zu den Zahlungsmethoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Da Casineo erst seit Kurzem am Markt ist, ist die Lobby naturgemäss kleiner und weniger dokumentiert.

Diese drei Häuser zeigen das Spektrum des Schweizer Markts: ein etabliertes Haus mit Genfer Standort, ein Tessiner Haus mit grosser E-Wallet-Affinität und ein ganz neuer Anbieter aus dem Tessin. Für einen Spieler, der auf «20 Freispiele ohne Einzahlung» als exaktes Angebot aus ist, ändert sich auch bei diesen dreien nichts: Im Recherchematerial ist kein solches Angebot dokumentiert.

Swiss4Win.ch, StarVegas.ch und Jackpots.ch: Lokale Bezahlschienen im Detail

Swiss4Win.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Lugano und seit dem 1. März 2021 lizenziert. Swiss4Win.ch bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Die TWINT-Integration ist das dokumentierte Kernelement, andere Zahlungsmethoden sind weniger ausführlich belegt.

StarVegas.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 lizenziert. StarVegas.ch akzeptiert für Einzahlungen VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-. Aircash Abon ist ein eher ungewöhnlicher Anbieter in dieser Liste und deutet auf eine breite Zahlungsstrategie hin.

Jackpots.ch (siehe Abschnitt «Jackpots.ch: Willkommenspaket mit Freespins und 30-facher Umsatzbedingung») wurde bereits behandelt; im Zahlungsverkehr dort gilt: TWINT-Einzahlungen ohne Zusatzgebühren und sofort verarbeitet, PostFinance akzeptiert, Kreditkarte akzeptiert, Banküberweisung akzeptiert, Apple Pay und Paysafecard akzeptiert. Bei den Auszahlungen ist nur das eigene Schweizer Bank- oder Postkonto zugelassen.

Was diese drei Häuser zeigen, ist die Konstante: TWINT und PostFinance sind durchgängig präsent, Kreditkarten fast immer, E-Wallets (Skrill, Neteller) bei mehreren, aber nicht allen Anbietern. Für einen Spieler, der mit TWINT einzahlt, ist die Bandbreite gross; für einen Spieler, der mit Revolut auszahlen will, ist die Auswahl auf null.

Steuern, Gewinne und das, was am Ende übrig bleibt

Das Schweizer Modell unterscheidet zwischen Gewinnen aus lizenzierten Schweizer Angeboten und Gewinnen aus ausländischen oder unlizenzierten Angeboten.

Bei lizenzierten Schweizer Angeboten sind Gewinne aus einem Online-Casino bis CHF 1’000’000.- steuerfrei; darüber hinaus fällt die Verrechnungssteuer von 35% auf den übersteigenden Betrag an (Art. 24 lit. ibis DBG). Der Betrag von einer Million ist indexiert und liegt für 2026 etwa bei CHF 1.07 Millionen. Das ist die Bagatellgrenze für einen Spieler, der einen grösseren Jackpot landet: Bis zu diesem Wert wird die Verrechnungssteuer direkt an der Quelle erhoben und der Spieler bekommt den Reingewinn ausbezahlt; darüber wird es komplizierter, und ein Steuerberater ist die richtige Adresse.

Bei unlizenzierten oder ausländischen Angeboten sind Gewinne ab dem ersten Franken steuerpflichtig als übriges Einkommen. Dazu kommen die Risiken, die im vorhergehenden Abschnitt zur Rechtslage beschrieben sind: keine Schweizer Aufsicht, keine Spielsperre, kein Rechtsweg im Streitfall.

Diese Trennung ist der ökonomische Kern der Entscheidung «lizenziert oder nicht». Wer bei einem ESBK-lizenzierten Anbieter spielt, gibt einen Teil seiner Gewinnchance für Schweizer Schutz und Steuerfreiheit bis zur Millionengrenze her. Wer auf einer ausländischen Seite spielt, bekommt im Gegenzug oft aggressivere Werbung und Boni, aber keine dieser Sicherheiten.

Häufige Fragen zu 20 Freispielen ohne Einzahlung in der Schweiz

Welche Spielautomaten bieten 20 Freispiele an?

In den publizierten Bonusbedingungen der zehn ESBK-lizenzierten Anbieter ist eine fixe Aktion «20 Freispiele, ohne Einzahlung» für keinen der zehn Anbieter dokumentiert. Was es gibt, sind grössere Freispiel-Pakete an Einzahlungen gekoppelt, etwa 200 Freispiele bei Jackpots.ch oder Mycasino.ch. Die Spiele, auf denen diese Freispiele eingelöst werden können, schreibt der Anbieter fest; bei Jackpots.ch sind es ausgewählte Spiele, bei Mycasino.ch sind die Freispiele an den Willkommensbonus gebunden.

Welche Top-Slots bieten 20 Freispiele?

Die zehn lizenzierten Anbieter führen in ihren Lobbies Slots aller grossen Hersteller; Mycasino.ch listet Anbieter wie Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming auf. Eine fixe Promotion «20 Freispiele auf Slot X» ist im Recherchematerial für keinen dieser Slots dokumentiert. Die Aktionen, die es gibt, sind an konkrete Spiele gebunden und werden vom Anbieter festgelegt.

Ist «20 Freispiele ohne Einzahlung Schweiz» in der Schweiz legal?

Die Werbung dafür, die ein Spieler im Internet sieht, stammt typischerweise von Seiten ohne Schweizer Konzession. Solche Angebote verletzen das Geldspielgesetz und werden auf der Sperrliste blockiert. Wer auf einer ausländischen Seite spielt, spielt nicht im Sinne des Schweizer Rechts, auch wenn er persönlich nicht strafrechtlich verfolgt wird. Bei einem ESBK-lizenzierten Anbieter ist das Angebot «20 Freispiele ohne Einzahlung» in der dokumentierten Form nicht zu finden.

Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?

Die ESBK führt eine öffentliche Liste der lizenzierten Online-Casinos. Ein ESBK-lizenzierter Anbieter ist die Online-Erweiterung eines landbasierten Schweizer Casinos; das Impressum und die Lizenzhinweise auf der Anbieter-Website nennen das landbasierte Haus und die Konzessionsnummer. Wer auf einer Seite kein landbasiertes Schweizer Haus als Träger findet, hat es mit einer nicht-lizenzierten Seite zu tun, unabhängig davon, wie überzeugend die Seite aufgebaut ist.

Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?

Eine Spielsperre gilt systemweit, nicht nur bei einem Anbieter. Wer sich etwa bei Jackpots.ch sperren lässt, ist für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der Schweiz und in Liechtenstein gesperrt. Eine freiwillige Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten und nur aufgehoben werden, wenn der Grund für die Sperre nicht mehr besteht; sie wird mit amtlichem Ausweis beantragt. Es gibt zusätzlich die Möglichkeit einer Spielpause, die der Spieler selbst festlegt, etwa zwischen 15 Minuten und sechs Monaten, und die unabhängig von einer Spielsperre gilt.

Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?

Gewinne aus einem ESBK-lizenzierten Online-Casino sind in der Schweiz bis etwa CHF 1.07 Millionen (2026-indexiert) steuerfrei; darüber fällt die Verrechnungssteuer von 35% auf den übersteigenden Betrag an. Gewinne aus ausländischen oder unlizenzierten Angeboten sind ab dem ersten Franken als übriges Einkommen steuerpflichtig. Bei hohen Beträgen ist ein Steuerberater die richtige Anlaufstelle, weil die Schwelle und die Handhabung der Verrechnungssteuer von der persönlichen Situation abhängen.

Erstellt von der Redaktion von „Casino Vergleich Info”.

150 Freispiele ohne Einzahlung in der Schweiz — Lizenzen, Regeln, Kosten
150 Freispiele ohne Einzahlung in der Schweiz — Lizenzen, Regeln, Kosten

150 Freispiele ohne Einzahlung in Schweizer Online-Casinos: Was die ESBK-Konzession erlaubt, welche zehn Anbieter 2026…