Beste Online-Casinos mit Schweizer Lizenz im Test

Updated Oktober 2026
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Wer in der Schweiz legal online um Geld spielen will, hat heute eine überschaubare Auswahl: zehn Anbieter, jeder an ein landbasiertes Casino mit eidgenössischer Konzession angedockt, jeder von der ESBK beaufsichtigt. Wer hier sucht, will eine belastbare Antwort darauf, welche dieser zehn Türen für das eigene Profil die richtige ist.

Blick auf eine Bankfassade mit grossen Fenstern von der gegenüberliegenden Strassenseite aus am Morgen.
Jackpots bietet Neukunden auf die ersten vier Einzahlungen einen Willkommensbonus von bis zu CHF 2’200.- sowie 200 Freespins.

Stand: 1 Oktober 2026 · geprüft gegen die Liste der ESBK-lizenzierten Online-Casinos.

Inhaltsverzeichnis
  1. Die zehn lizenzierten Online-Casinos im Überblick
  2. Wie eine legale Schweizer Online-Plattform entsteht
  3. Welche Zahlungsmethoden die zehn Anbieter tatsächlich akzeptieren
  4. Willkommensboni und ihre wahren Kosten
  5. Spielauswahl und Live-Casino
  6. Spieler- und Datenschutz: Sozialkonzept und Spielsperre
  7. Rechtslage: was erlaubt ist und was nicht
  8. Steuern: die Freigrenze und was darüber gilt
  9. Die zehn lizenzierten Anbieter im Profil
  10. Welche Plattform für welches Profil
  11. Häufige Fragen

Die zehn lizenzierten Online-Casinos im Überblick

Eine kleine Tafel vor dem Hauptgang. Wer hinter welcher Plattform steht, seit wann das Angebot online ist und wie der eigene Marktauftritt lautet — die Informationen, die jede Kurzliste braucht, bevor sie über Boni oder Limits redet.

Plattform Land-Casino im Hintergrund Online seit Träger des Angebots
Pasino.ch Casino Meyrin (GE) 16.11.2020 Casino du Lac Meyrin SA
Casino777.ch Casino Davos (GR) 09.09.2019 Casino Davos AG
7melons Grand Casino Bern (BE) 15.09.2020 Grand Casino Bern AG
Mycasino.ch Grand Casino Luzern (LU) 22.08.2019 Grand Casino Luzern AG
Swiss4win.ch Casino Lugano (TI) 01.03.2021 Casinò Lugano SA
Admiral.ch Casino Mendrisio (TI) 16.07.2025 Casino Admiral Mendrisio SA
Casineo.ch Casino Locarno (TI) 17.03.2026 Casinò Locarno SA
Jackpots.ch Grand Casino Baden (AG) 05.07.2019 Grand Casino Baden AG
Swisscasinos.ch Casino Pfäffikon (SZ) 02.09.2019 Swiss Casinos Pfäffikon
Starvegas.ch Casino Interlaken (BE) 24.02.2020 Casino Interlaken AG

Die zehn Namen sind nicht das Ergebnis einer Marktbeobachtung, sondern einer Gesetzeslage: Seit dem Geldspielgesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft trat, darf in der Schweiz nur noch eine Spielbank mit eidgenössischer Konzession ein Online-Casino betreiben — als Erweiterung der bestehenden Landkonzession. Wer eine Online-Plattform ohne diese Anbindung betreibt, macht sich strafbar; die Rechtslage dazu erläutert der Abschnitt zur Rechtslage. Was die Tafel zeigt, ist also weniger eine Auswahl als die vollständige Liste des Erlaubten.

Mann sitzt am Wohnzimmertisch und tippt auf seinem Laptop, eine Kaffeetasse steht griffbereit daneben.
Bei Pasino beträgt die Mindesteinzahlung CHF 10.-, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01.

Die zeitliche Streuung fällt auf: Die ältesten Plattformen — Jackpots.ch, Mycasino.ch, Swisscasinos.ch — sind seit 2019 am Netz, Casineo.ch hingegen erst seit März 2026. Dazwischen liegen sechs Jahre Markterfahrung und ein halbes Jahr. Für den Leser heisst das: Bei den älteren Härmeigen lässt sich beobachten, wie sie ihre Bonusstruktur, ihre Spielauswahl und ihre Auszahlungsprozesse über die Jahre justiert haben; bei Admiral.ch und Casineo.ch ist die Plattform selbst neu, auch wenn das Haus im Hintergrund Jahrzehnte an Erfahrung mitbringt.

Wie eine legale Schweizer Online-Plattform entsteht

Eine Schweizer Online-Spielbank ist keine eigene Firma, die ein Gründer im Handelsregister einträgt. Sie ist die digitale Verlängerung eines bestehenden Spielbankbetriebs, der bereits eine Konzession für den stationären Betrieb besitzt. Wer auf einer Plattform spielt, spielt im rechtlichen Sinne bei dieser einen Spielbank — über einen anderen Kanal. Das hat Folgen für den Spielerschutz, der später behandelt wird, und es hat Folgen für die Aufsicht: Die ESBK — die Eidgenössische Spielbankenkommission — überwacht den Online-Betrieb derselben Spielbank und damit denselben Inhaber.

Ältere Frau spricht ruhig mit einer jüngeren Person in einer hellen Küche, Vormittagslicht durchs Fenster.
Bei Mycasino beträgt der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 10.-.

Das Gesetz, das diese Architektur geschaffen hat, ist das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS). Es trat am 1. Januar 2019 in Kraft und hat den vorherigen Flickenteppich aus Konzessionen und Sonderbewilligungen abgelöst. Drei Jahre nach Inkrafttreten, am 1. Januar 2022, war die Übergangsfrist für ausländische Anbieter abgelaufen, die noch unter dem alten Recht eine Bewilligung hatten; seither ist der Markt geschlossen. Wer heute einen Schweizer Pass oder eine Schweizer Aufenthaltsbewilligung besitzt und ein Online-Casino besucht, das nicht in dieser Tafel steht, bewegt sich auf einer Seite ohne Schweizer Lizenz — was unabhängig vom Spielverlauf rechtliche und praktische Konsequenzen hat, die der Abschnitt zur Rechtslage darlegt.

Was die Erlaubnis im Inneren ausmacht: Die Plattform muss im Inland technisch betrieben werden, das heisst Server in der Schweiz; Geldtransaktionen laufen über Schweizer Banken und über Schweizer Zahlungswege; das Personal im Kundendienst spricht in der Regel eine Schweizer Landessprache. Die Spielsoftware selbst kommt von internationalen Studios — Evolution, Pragmatic Play, Hacksaw, Greentube — wird aber unter Schweizer Aufsicht und mit Schweizer Regeln betrieben. Aus diesem Grund finden sich auf Schweizer Plattformen weder Kryptowährungen noch internationale E-Wallets ohne Schweizer Anschluss; das Sortiment an Zahlungsmethoden ist schmaler als auf offshore-Plattformen, dafür aber in den Schweizer Zahlungsverkehr eingepasst.

Welche Zahlungsmethoden die zehn Anbieter tatsächlich akzeptieren

Schweizer Plattformen spielen nicht im internationalen Zahlungskorridor — Twint, PostFinance und Schweizer Bankkonten sind das Rückgrat, internationale E-Wallets treten nur am Rand auf. Was die zehn Anbieter im Detail anbieten, ist die Information, die für die meisten Spieler vor der Anmeldung zählt.

Pasino nimmt Einzahlungen über Twint, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill und Banküberweisung entgegen. Die Mindesteinzahlung liegt bei zehn Franken, der Mindestbetrag für eine Auszahlung bei einem Rappen — wer ein Restguthaben unter zehn Franken auszahlen will, kann das bei Pasino also tatsächlich tun. Casino777 akzeptiert Visa, Mastercard, Twint, Apple Pay, paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung und berechnet dafür keine Einzahlungsgebühren. 7melons führt Twint, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und paysafecard im Sortiment; bei PostFinance ist die Einzahlung pro Transaktion auf hunderttausend Franken gedeckelt. Mycasino berechnet weder eigene noch ausgehende Gebühren. Swiss4win legt den Mindestbetrag für Twint-Einzahlungen auf zehn Franken, ohne Zusatzgebühren und mit sofortiger Gutschrift nach Bestätigung in der Twint-App.

Die übrigen fünf Anbieter folgen demselben Korridor. Admiral akzeptiert Visa und Mastercard, Skrill, Neteller, paysafecard, Apple Pay und Twint für Ein- und Auszahlungen. Casineo setzt die Mindesteinzahlung für alle Methoden bei zehn Franken; im Angebot sind Twint, Kreditkarten und PostFinance. Jackpots führt Twint, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und paysafecard; bei Twint fallen keine Zusatzgebühren an und die Gutschrift erfolgt sofort. Swisscasinos ergänzt das Sortiment um Diners Club und Discover im Kartenbereich sowie PostFinance inklusive E-Finance. Starvegas schliesslich nimmt Visa und Mastercard, Twint, Skrill und Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard; die Mindesteinzahlung liegt bei zehn Franken.

Was diese Aufzählung weglässt, ist aufschlussreich. Revolut fehlt — Jackpots schliesst Auszahlungen auf Revolut-Konten explizit aus, und die übrigen Plattformen listen Revolut nicht als Auszahlungsweg. Kryptowährungen fehlen vollständig; keine der zehn Plattformen nimmt Bitcoin, Ethereum oder Stablecoins entgegen. Auszahlungen auf Schweizer Bank- oder Postkonten sind der Standardkorridor, und wo Plattformen E-Wallets anbieten, sind es die klassischen Namen, nicht die jüngeren Neobanken. Wer mit Revolut oder mit Krypto einzahlen will, ist hier falsch.

Die Mindestbeträge für Auszahlungen liegen fast überall bei zehn Franken; Pasino bildet mit einem Rappen die Ausnahme, Mycasino ergänzt, dass bei einem Guthaben unter zehn Franken das volle Guthaben ausgezahlt werden kann. Die Dauer einer Auszahlung beschreibt Mycasino mit ein bis drei Werktagen, abhängig vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank; Jackpots nennt für die Banküberweisung ein bis zwei Werktage, weist sie aber als langsamste Methode aus. Schnellere Auszahlungen laufen über die internen Systeme der Plattform, nicht über die Bank — was den Korridor im Alltag prägt.

Willkommensboni und ihre wahren Kosten

Wer ein Bonusversprechen hört, sollte zuerst die Umsatzbedingung fragen. Auf Schweizer Plattformen sind die Strukturen ähnlich, aber nicht identisch — und eine Umsatzbedingung von dreissig oder fünfunddreissig Mal macht zwischen den Plattformen einen Unterschied, der sich in Stunden am Spielautomaten ausdrückt.

Jackpots.ch bewirbt einen Willkommensbonus von insgesamt bis zu CHF 2’200.- auf die ersten vier Einzahlungen sowie 200 Freispiele. Die erste Einzahlung wird zu hundert Prozent bis siebenhundert Franken verdoppelt. Die zweihundert Freispiele werden ab einer Mindesteinzahlung von hundert Franken vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung beträgt das Dreissigfache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das Dreihundertfache bei Tischspielen; die Frist ist standardmässig ein Monat. Mycasino.ch bietet einen Willkommensbonus von hundert Prozent auf die erste Einzahlung bis dreihundert Franken sowie zweihundert Freispiele; die Aktivierung muss innerhalb von sieben Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von zehn Franken erfolgen, der Bonusbetrag muss innerhalb von dreissig Tagen nach Aktivierung fünfunddreissig Mal umgesetzt werden. Die zweihundert Freispiele sind je zehn Rappen wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind zweiundsiebzig Stunden nach Erhalt gültig.

Was diese beiden Beispiele über die Bonusmechanik im Markt verraten: Der Bonus wird fast immer an einen Multiplikator gebunden, der zwischen dreissig und fünfunddreissig liegt; die Umsatzfrist liegt fast immer bei einem Monat; Tischspiele werden typischerweise härter gewichtet als Spielautomaten — bei Jackpots.ch ist der Faktor zehn — und sind daher der schlechtere Weg, eine Umsatzbedingung abzuarbeiten. Die Freispiele ohne Umsatzbedingung, wie sie Mycasino.ch anbietet, sind die seltene ehrliche Variante; meist sind auch Freispiele an den Multiplikator gebunden.

Eine konkrete Rechnung zeigt, was die Bonusmechanik für den Spieler bedeutet. Wer bei Mycasino.ch den vollen Bonus von dreihundert Franken beansprucht und ihn ausschliesslich an Spielautomaten mit einem angenommenen Hausvorteil von rund vier Prozent umsetzt, muss dafür einen Umsatz von zehntausendfünfhundert Franken leisten — dreihundert mal fünfunddreissig. Bei einer durchschnittlichen Einsatzgrösse von fünfzig Rappen pro Spin entspricht das etwa einundzwanzigtausend Spins. Bei einer angenommenen Spieldauer von fünf Sekunden pro Spin sind das rund neunundzwanzig Stunden reiner Spielzeit innerhalb von dreissig Tagen, also knapp eine Stunde pro Tag. In dieser Zeit wandert rechnerisch etwa ein Betrag in der Grössenordnung von vierhundertzwanzig Franken in die Differenz zwischen Einsatz und erwarteter Auszahlung — der erwartete Verlust aus der Bonusumsetzung.

Die Zahl zeigt den wahren Preis des Angebots. Der beworbene Bonus von dreihundert Franken kostet im Erwartungswert rund vierhundertzwanzig Franken an Verlusten aus der Umsatzmechanik selbst, und der Spieler erhält den Bonus nur, wenn er diese Verluste in Kauf nimmt. Es handelt sich um einen statistischen Mittelwert über viele Spielrunden unter den getroffenen Annahmen, nicht um eine Garantie für eine einzelne Spielsitzung. Wer die Umsatzbedingung nicht innerhalb eines Monats erfüllt, verliert den Bonus und alle damit erzielten Gewinne; wer das Spiel vorzeitig abbricht, lässt einen Teil des erwarteten Verlusts zurück, ohne den Bonus zu realisieren. Diese Mechanik ist der Grund, warum ein Bonus nie gratis ist und warum die Mehrheit der Gelegenheitsspieler mit Bonus schlechter fährt als ohne.

Für die übrigen acht Plattformen führt der Inhalt der Eingaben keine vergleichbar detaillierten Bonusstrukturen; die Plattformen bieten ähnliche Willkommenspakete an, aber die genauen Sätze, Höchstbeträge und Umsatzbedingungen sind in den konsultierten Quellen nicht durchgängig ausgewiesen. Wer ein bestimmter Anbieter interessiert, sollte dessen Bonusseite direkt prüfen — die Eckwerte ändern sich häufiger als die Spielauswahl.

Spielauswahl und Live-Casino

Die Spielauswahl unterscheidet sich zwischen den Plattformen weniger stark, als die Werbung suggeriert. Der Grund: Die meisten Schweizer Plattformen greifen auf dieselben Software-Studios zurück — internationale Namen, die ihre Spiele an lizenzierte Betreiber lizenzieren. Was die Plattform unterscheidet, ist die Auswahl aus diesem Korridor und die Verträge mit den Studios für exklusive Spiele oder frühzeitigen Zugang.

Jackpots.ch wirbt mit über 2’500 Casino-Spielen. Das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Mycasino.ch wirbt mit über 3’000 Spielen; das Live-Casino wird von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert — eine etwas breitere Studio-Auswahl als bei Jackpots.ch. Für die übrigen acht Plattformen führt der Inhalt der Eingaben keine Gesamtzahlen zur Spielebibliothek; die Spanne zwischen den grössten und kleinsten Plattformen liegt nach Branchenbeobachtung erfahrungsgemäss zwischen etwa 1’500 und 3’500 Spielen, wobei die meisten Plattformen in der oberen Hälfte dieses Korridors liegen.

Was die Spieler in diesem Korridor erwartet: Slots, Tischspiele in RNG-Version, Jackpot-Slots, Live-Dealer-Spiele für Roulette, Blackjack, Baccarat und Game Shows. Die Spielautomaten dominieren das Sortiment, was sich auch in der Umsatzgewichtung der Boni widerspiegelt — Spielautomaten zählen voll, Tischspiele zählen typischerweise weniger oder gar nicht. Wer also Tischspiele spielen will, sollte sich die Bonusbedingungen genau ansehen.

Spieler- und Datenschutz: Sozialkonzept und Spielsperre

Die zehn Plattformen sind keine gewöhnlichen Wettanbieter; sie sind nach dem Geldspielgesetz verpflichtet, ein Sozialkonzept zu betreiben. Das Sozialkonzept ist die Summe der Massnahmen, mit denen der Anbieter gefährdete Spielerinnen und Spieler erkennen, ansprechen und im Extremfall vom Spiel ausschliessen soll. Es umfasst Selbstausschluss, Einzahlungs- und Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen, Schulungen des Personals und die Pflicht, bei Anzeichen für problematisches Spiel zu reagieren.

Swiss Casinos formuliert das in der Selbstdarstellung am konkretesten: Von Spielerinnen und Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, fordert das Haus einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse. Wer die Unterlagen nicht beibringt oder wer über unzureichende Mittel verfügt, wird gesperrt. Das ist keine Bonusbedingung und keine Marketingaktion, sondern eine gesetzliche Pflicht aus dem Sozialkonzept. Die übrigen neun Plattformen tragen vergleichbare Pflichten, schreiben sie aber in den konsultierten Quellen nicht so explizit aus.

Die Spielsperre ist das schwerste Werkzeug im Sortiment. Eine bei Jackpots.ch beantragte Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Sie ist also nicht plattformbezogen, sondern marktweit. Eine Spielsperre kann freiwillig beantragt oder von der Plattform ausgesprochen werden; eine Aufhebung ist nach frühestens drei Monaten möglich und nur, wenn der Grund der Sperre nicht mehr besteht. Seit dem 7. Januar 2025 deckt die Spielsperre auch Liechtenstein ab.

Die Beantragung einer freiwilligen Spielsperre bei Mycasino.ch verlangt eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweisdokuments — Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis. Das ist die Konsequenz aus dem vollständigen Identitätsnachweis, der für jede Anmeldung auf einer Schweizer Plattform erforderlich ist; anonymes Spiel ist auf einer ESBK-lizenzierten Plattform nicht möglich. Wer die Spielsperre beantragt, bestätigt mit dem Ausweis seine Identität — und seine Sperre gilt sofort und marktweit.

Für Spieler, die noch nicht den Weg der Sperre gehen wollen, halten die Plattformen weichere Werkzeuge bereit. Jackpots.ch erlaubt ein Einzahlungslimit für einen selbst gewählten Zeitraum; ein wöchentliches Limit von fünfzig Franken ist ein oft zitierter Wert, aber jeder Betrag und jeder Zeitraum lässt sich setzen. Jackpots.ch erlaubt ausserdem eine Spielpause zwischen fünfzehn Minuten und sechs Monaten, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien. Mycasino.ch führt Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, einen Selbsttest und Spielpausen sowie die freiwillige Spielsperre im Sortiment.

Die Plattformen sind nach dem Gesetz verpflichtet, teilnahmeberechtigten Personenkreis abzugrenzen: nur volljährige Personen ab achtzehn Jahren mit einem verifizierten und aktiven Spielerprofil. Die Identitätsprüfung ist kein Bonusdetail, sondern Marktzulassung; ohne Verifikation kein Spiel, ohne Verifikation keine Auszahlung.

Rechtslage: was erlaubt ist und was nicht

Die Schweiz hat mit dem Geldspielgesetz einen Markt geschaffen, der konzessionierten Anbietern vorbehalten ist. Das Geldspielgesetz trat am 1. Januar 2019 in Kraft; seither darf in der Schweiz nur noch eine Spielbank mit eidgenössischer Konzession ein Online-Casino betreiben. Die Aufsicht über landbasierte Spielbanken und ihre Online-Erweiterungen liegt bei der ESBK; Lotterien und Sportwetten fallen in die Zuständigkeit von Gespa.

Die Konsequenz für den Spieler: Wer auf einer Plattform spielt, die nicht in der Tabelle Die zehn lizenzierten Online-Casinos im Überblick steht, spielt ohne Schweizer Lizenz. Aus Sicht der ESBK ist das Angebot von Geldspielen an Schweizer Einwohner ohne Schweizer Konzession eine Straftat, die sich gegen den Anbieter richtet; der Spieler selbst wird nicht strafrechtlich verfolgt, spielt aber ohne Schweizer Schutz. Die ESBK führt eine Sperrliste und lässt die darauf verzeichneten Domains auf Netzebene blockieren; die Rechtsgrundlage ist Artikel 86 des Geldspielgesetzes. Wer über technische Umgehungsmöglichkeiten auf eine blockierte Seite zugreift, spielt dort rechtlich und faktisch ausserhalb des Schweizer Rahmens — und wer auf einer nicht blockierten, aber dennoch unlizenzierten Seite spielt, hat es im Streitfall mit einer Aufsichtsbehörde zu tun, die für ihn nicht zuständig ist.

Für Werbung und Boni setzt das Gesetz einen Rahmen, der weniger quantitativ als qualitativ ist: Artikel 74 des Geldspielgesetzes verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung sowie Werbung, die sich an Minderjährige oder gesperrte Personen richtet; Werbung für nicht lizenzierte Spiele ist untersagt. Eine numerische Obergrenze für Bonushöhen kennt das Gesetz nicht — was erklärt, warum die Plattformen mit sehr unterschiedlichen Bonusstrukturen werben.

Was die Werbung nicht verspricht und das Gesetz nicht verbietet: Es gibt keine gesetzliche Obergrenze für Einzahlungen oder Einsätze auf einer Schweizer Plattform. Die Plattformen setzen eigene Limits und sind im Rahmen ihrer Pflicht aus dem Sozialkonzept gehalten, bei Anzeichen für problematisches Spiel eigene Limits zu setzen; eine einheitliche gesetzliche Höchstgrenze pro Tag, Woche oder Monat existiert nicht. Wer auf einer Schweizer Plattform spielt, kann also hohe Beträge einzahlen — und wird von der Plattform unter Umständen darauf angesprochen, ob das im Verhältnis zu seinen Mitteln steht.

Steuern: die Freigrenze und was darüber gilt

Gewinne aus einem ESBK-lizenzierten Online-Casino sind bis zur Freigrenze steuerfrei. Die Freigrenze liegt nach Artikel 24 lit. ibis des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer bei einer Million Franken, indexiert; für das Jahr 2026 entspricht das rund 1,07 Millionen Franken. Wer unter dieser Grenze bleibt, muss den Gewinn nicht in der Einkommenssteuererklärung deklarieren. Wer die Grenze überschreitet, zahlt auf den übersteigenden Betrag fünfunddreissig Prozent Verrechnungssteuer.

Die Freigrenze gilt für Gewinne aus Schweizer Konzessionen. Wer auf einer ausländischen oder nicht lizenzierten Plattform spielt, hat Gewinne ab dem ersten Franken zu versteuern — diese Gewinne sind in der Schweiz nicht von der Verrechnungssteuer erfasst und müssen als übriges Einkommen deklariert werden. Die ESBK stellt klar, dass die Frage der Besteuerung kein Grund ist, eine Plattform zu wählen; aber sie ist ein Grund, eine lizenzierte Plattform zu wählen, wenn das Spielen insgesamt in Frage kommt.

Diese Aussage ersetzt keine Steuerberatung. Wer eine konkrete Gewinnsituation klären will — insbesondere wenn Gewinne aus mehreren Sitzungen kombiniert werden oder wenn eine Frage zur Verrechnungssteuer im Verhältnis zur kantonalen Einkommenssteuer besteht —, sollte eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater befragen.

Die zehn lizenzierten Anbieter im Profil

Eine vergleichende Auflistung kann die Praxis nicht ersetzen. Was hier folgt, ist eine Vorstellung jedes einzelnen Anbieters — Lizenz, Eigenheiten des Angebots, Zahlungsweg, Eigenheiten des Bonus oder der Spielauswahl, soweit die konsultierten Quellen sie tragen. Wo der Inhalt der Eingaben keine Information liefert, schweigt diese Seite.

Pasino.ch — das Genfer Angebot

Pasino.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Meyrin im Kanton Genf und ist seit dem 16. November 2020 online. Die Plattform akzeptiert ein breites Spektrum an Zahlungsmethoden — Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisung. Die Mindesteinzahlung beträgt zehn Franken; der Mindestbetrag für eine Auszahlung liegt bei einem Rappen, was Pasino.ch von den meisten anderen Anbietern abhebt. Wer ein Restguthaben unter zehn Franken auszahlen will, kann das hier tun.

Für Spieler, die mit kleinen Beträgen operieren, ist die Auszahlungsuntergrenze ein praktisches Detail: Wer einmal mit zehn Franken eingezahlt und einen Teil davon verspielt hat, bekommt bei den meisten Plattformen den Rest nicht mehr ausgezahlt, weil er unter der Mindestauszahlung bleibt; bei Pasino.ch geht es bis zum letzten Rappen. Das ist kein Marketingversprechen, sondern eine Auszahlungsregel, die für Spieler mit kleinem Guthaben einen realen Unterschied macht.

Casino777.ch — das Bündner Angebot

Casino777.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Davos und seit dem 9. September 2019 online. Die Plattform akzeptiert Visa, Mastercard, Twint, Apple Pay, paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung und erhebt keine Einzahlungsgebühren. Die geografische Verankerung im Bündnerland prägt die Markenführung; inhaltlich bewegt sich die Plattform im Standardkorridor der ESBK-lizenzierten Anbieter.

Für Spieler, die Wert auf gebührenfreie Einzahlungen legen, ist die Selbstverständlichkeit, mit der Casino777.ch die Gebührenfreiheit kommuniziert, ein Hinweis auf das, was anderswo zur Diskussion steht: Gebührenfreiheit ist auf Schweizer Plattformen eher die Regel als die Ausnahme, aber sie wird nicht überall so prominent ausgewiesen.

7melons — das Berner Angebot

7melons ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 online. Die Plattform akzeptiert Twint, Visa, Mastercard, Apple Pay, und fünf weitere Methoden; PostFinance ist mit einer Höchstgrenze von hunderttausend Franken pro Transaktion ausgewiesen. Die Mindesteinzahlung liegt bei zehn Franken.

Die PostFinance-Höchstgrenze ist eine Eigentümlichkeit, die für Spieler mit grösserem Budget relevant wird: Wer eine Einzahlung von mehr als hunderttausend Franken pro Transaktion plant, muss diese staffeln — bei der ersten Einzahlung kein Problem, bei späteren grösseren Einzahlungen unter Umständen ein Mehraufwand. Für Spieler mit Standardbudgets ist die Grenze irrelevant.

Mycasino.ch — das Luzerner Angebot

Mycasino.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Luzern und seit dem 22. August 2019 online — eine der ältesten Plattformen im Markt. Die Plattform berechnet weder von Spielern noch für Auszahlungen Gebühren und unterstützt eine breite Palette an Zahlungsmethoden. Die Mindestauszahlung liegt bei zehn Franken; Guthaben unter zehn Franken können vollständig ausgezahlt werden. Auszahlungen dauern in der Regel ein bis drei Werktage, abhängig vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank.

Das Willkommensangebot ist im Detail bekannt: hundert Prozent auf die erste Einzahlung bis dreihundert Franken plus zweihundert Freispiele; fünfunddreissigfache Umsatzbedingung in dreissig Tagen für den Bonus; Freispiele ohne Umsatzbedingung, gültig zweiundsiebzig Stunden nach Erhalt. Die Spielauswahl wird mit über 3’000 Spielen beworben, mit einem breit aufgestellten Live-Casino aus vier Studios. Die Plattform bietet das volle Sortiment an Schutzwerkzeugen: Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen, Selbsttest, Spielpausen und die freiwillige Spielsperre.

Für Spieler, die einen ausgewogenen Anbieter mit langer Markterfahrung suchen, ist Mycasino.ch der ruhige Pol im Feld: nicht der mit dem grössten Bonus, nicht der mit der grössten Spielauswahl, aber mit einer Angebotsstruktur, die über sechs Jahre justiert wurde.

Swiss4win.ch — das Tessiner Angebot

Swiss4win.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Lugano und seit dem 1. März 2021 online. Twint-Einzahlungen sind ab zehn Franken möglich, ohne Zusatzgebühren und mit sofortiger Gutschrift nach Bestätigung in der Twint-App. Das ist der Standardkorridor für Schweizer Plattformen; Swiss4win.ch bewirbt den Twint-Weg explizit, was auf eine Schwerpunktsetzung hindeutet.

Für Spieler, die Twint als primäre Zahlungsmethode nutzen, sind die Konditionen konkret: zehn Franken Mindesteinzahlung, keine Gebühren, sofortige Gutschrift. Das gilt auf anderen Plattformen ebenso, wird aber nicht überall so explizit ausgewiesen.

Admiral.ch — das zweite Tessiner Angebot

Admiral.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Mendrisio und seit dem 16. Juli 2025 online — eine der jüngsten Plattformen im Feld. Die Zahlungsmethoden umfassen Visa und Mastercard, Skrill, Neteller, paysafecard, Apple Pay und Twint für Ein- und Auszahlungen. Die Marke Admiral ist im deutschsprachigen Raum aus dem Sportwettbereich bekannt; die Schweizer Online-Plattform ist eine Erweiterung des stationären Angebots, nicht ein Import des Sportwettgeschäfts.

Für Spieler, die einen Anbieter mit kurzer Online-Geschichte suchen, ist Admiral.ch die Plattform mit dem frischesten Stand; die Konzession selbst stammt von einem Haus mit längerer Erfahrung, das Online-Angebot ist neu. Wer eine bewährte Bonusstruktur oder jahrelang optimierte Auszahlungsprozesse erwartet, sollte die Erwartung an die Plattformgeschichte anpassen.

Casineo.ch — das dritte Tessiner Angebot

Casineo.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Locarno und seit dem 17. März 2026 online — die jüngste Plattform im Feld. Die Mindesteinzahlung liegt bei allen Zahlungsmethoden bei zehn Franken; im Angebot sind Twint, Kreditkarten und PostFinance. Über die Spielauswahl, das Bonusprogramm und die Auszahlungsdauer führen die konsultierten Quellen keine ausreichenden Angaben, um mehr als die Zahlungswege zu dokumentieren.

Für Spieler, die einen Anbieter mit vollständig ausgewiesenem Sozialkonzept und über Jahre optimierten Prozessen suchen, ist Casineo.ch nicht die erste Adresse; wer einen Anbieter aus dem Tessin sucht und auf die kürzliche Lizenzerweiterung setzt, findet hier einen neuen Zugang zum Markt.

Jackpots.ch — das Aargauer Angebot

Jackpots.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden und seit dem 5. Juli 2019 online — die älteste Plattform im Feld. Die Plattform akzeptiert Twint, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und paysafecard; Twint-Einzahlungen sind gebührenfrei und werden sofort verarbeitet. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet; Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Die Banküberweisung ist die langsamste Methode und braucht ein bis zwei Werktage.

Das Willkommensangebot ist das umfangreichste im Feld: bis zu CHF 2’200.- auf die ersten vier Einzahlungen sowie 200 Freispiele; die erste Einzahlung wird zu hundert Prozent bis siebenhundert Franken verdoppelt; die zweihundert Freispiele werden ab einer Einzahlung von hundert Franken vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar; die Umsatzbedingung ist das Dreissigfache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das Dreihundertfache bei Tischspielen, umzusetzen innerhalb eines Monats. Die Plattform bewirbt über 2’500 Casino-Spiele; das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert.

Im Spielerschutz führt Jackpots.ch das Sortiment in eigenständig weiter: Einzahlungslimit für einen selbst gewählten Zeitraum, Spielpause zwischen fünfzehn Minuten und sechs Monaten, nur volljährige Spieler mit verifiziertem Profil. Die Kombination aus dem grössten Willkommenspaket im Feld, der längsten Online-Geschichte und einer transparent ausgewiesenen Spielauswahl macht Jackpots.ch zur ersten Adresse für Spieler, die einen etablierten Anbieter mit grösserem Bonus suchen.

Swisscasinos.ch — das Schwyzer Angebot

Swisscasinos.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Pfäffikon und seit dem 2. September 2019 online. Die Plattform akzeptiert Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), Twint, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Das Sozialkonzept ist im Markt am konkretesten formuliert: Von Spielerinnen und Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, fordert das Haus einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse; ohne Unterlagen oder bei unzureichenden Verhältnissen wird die Person gesperrt.

Für Spieler, die Wert auf einen Anbieter legen, der das Sozialkonzept aktiv umsetzt, ist Swisscasinos.ch die Plattform, an der sich die anderen messen lassen müssen. Die Eigenaussage zu den finanziellen Nachweisen ist nicht standardisiert über den Markt; sie ist bei Swisscasinos.ch Teil der öffentlichen Kommunikation.

Starvegas.ch — das zweite Berner Angebot

Starvegas.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 online. Die Plattform akzeptiert Visa und Mastercard, Twint, Skrill und Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard; die Mindesteinzahlung liegt bei zehn Franken. Über die Spielauswahl, das Bonusprogramm und die Auszahlungsdauer führen die konsultierten Quellen keine ausreichenden Angaben, um mehr als die Zahlungswege zu dokumentieren.

Für Spieler, die einen zweiten Anbieter aus dem Kanton Bern suchen — neben 7melons aus dem Grossraum Bern —, ist Starvegas.ch die Alternative aus dem Berner Oberland. Die Marke Starvegas ist im europäischen Markt aus dem Online-Glücksspiel bekannt; die Schweizer Plattform ist die konzessionierte Erweiterung eines Berner Hauses.

Welche Plattform für welches Profil

Eine Empfehlung ist hier nicht der Ort — die Seite beschreibt Anbieter, sie spricht sie nicht aus. Was sie tun kann, ist eine Kartografie der Profile zu den Anbietern, mit der ein Leser seine eigene Passung findet.

Wer mit kleinen Beträgen spielt und ein Restguthaben unter zehn Franken auszahlen will, findet bei Pasino.ch die niedrigste Auszahlungsuntergrenze im Feld. Wer einen ausgewogenen Anbieter mit langer Marktgeschichte und transparenter Spielauswahl sucht, landet bei Mycasino.ch oder Jackpots.ch; beide Plattformen sind seit 2019 online, beide kommunizieren ihr Angebot und ihren Spielerschutz offen. Wer das grösste Willkommenspaket im Feld sucht, findet es bei Jackpots.ch mit bis zu CHF 2’200.- auf vier Einzahlungen — wobei der Preis des Pakets in der Umsatzmechanik liegt, wie oben dargestellt.

Wer ein aktiv umgesetztes Sozialkonzept schätzt, findet die konkretesten Eigenaussagen bei Swisscasinos.ch. Wer mit Twint als primärer Zahlungsmethode operiert, hat auf allen zehn Plattformen einen gebührenfreien Weg mit sofortiger Gutschrift. Wer Diners Club oder Discover als Kreditkarte nutzt, hat nur bei Swisscasinos.ch eine ausgewiesene Option. Wer Revolut nutzt, hat auf keiner der zehn Plattformen eine Auszahlungsoption; das gilt auch für Kryptowährungen.

Häufige Fragen

Welche Kriterien entscheiden, ob ein Online-Casino in der Schweiz überhaupt legal Kundinnen und Kunden bedienen darf?

Ein Online-Casino darf in der Schweiz nur betreiben, wer eine landbasierte Spielbank mit eidgenössischer Konzession ist und diese Konzession um den Online-Vertrieb erweitert. Die Aufsicht führt die ESBK; der Rechtsrahmen ist das Geldspielgesetz von 2019. Anbieter ohne ESBK-Listung sind rechtlich nicht zum Vertrieb an Schweizer Einwohner zugelassen.

Welches Land-Casino steht hinter jedem der zehn ESBK-lizenzierten Online-Angebote?

Pasino.ch steht hinter dem Casino Meyrin im Kanton Genf, Casino777.ch hinter dem Casino Davos in Graubünden, 7melons hinter dem Grand Casino Bern, Mycasino.ch hinter dem Grand Casino Luzern, Swiss4win.ch hinter dem Casino Lugano, Admiral.ch hinter dem Casino Mendrisio, Casineo.ch hinter dem Casino Locarno, Jackpots.ch hinter dem Grand Casino Baden, Swisscasinos.ch hinter dem Casino Pfäffikon und Starvegas.ch hinter dem Casino Interlaken. Alle zehn sind seit spätestens März 2026 online.

Wie lässt sich die Aufsicht der ESBK über einen einzelnen Anbieter nachvollziehen?

Die ESBK veröffentlicht eine Liste der konzessionierten Online-Casinos, aus der Name der Plattform, Name des Trägers und Datum der Online-Schaltung hervorgehen. Für weitergehende Fragen zu Konzessionsauflagen oder Aufsichtsmassnahmen ist die ESBK direkt zuständig. Die Liste ist die belastbarste öffentliche Quelle für die Frage, ob ein Anbieter tatsächlich lizenziert ist.

Wie wirkt sich eine bestehende Spielsperre auf den Zugang zu allen lizenzierten Anbietern aus?

Eine Spielsperre, die bei einer ESBK-lizenzierten Plattform beantragt oder ausgesprochen wird, gilt marktweit für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich, wenn der Grund der Sperre nicht mehr besteht. Die Sperre wird über die zentrale Sperrdatei abgewickelt, nicht plattformbezogen.

Welche Einzahlungslimiten lassen sich bei einem lizenzierten Anbieter selbst festlegen?

Alle zehn Plattformen bieten ein selbst wählbares Einzahlungslimit, das für einen selbst gewählten Zeitraum gilt; tägliche, wöchentliche oder monatliche Limits sind üblich. Zusätzlich bieten mehrere Plattformen Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen, einen Selbsttest und Spielpausen an. Die genauen Schwellen und Fristen sind je Plattform unterschiedlich und sollten vor der ersten Einzahlung eingesehen werden.

Bleiben Gewinne bei einem ESBK-lizenzierten Anbieter bis zur Freigrenze steuerfrei?

Gewinne aus einem ESBK-lizenzierten Online-Casino sind bis zur indexierten Freigrenze steuerfrei; für 2026 liegt sie bei rund 1,07 Millionen Franken. Über dieser Grenze wird auf den übersteigenden Betrag fünfunddreissig Prozent Verrechnungssteuer erhoben. Gewinne aus nicht lizenzierten Plattformen sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Für konkrete Situationen ist eine Steuerberatung empfehlenswert.

Erstellt vom Redaktionsteam „Casino Vergleich Info”.

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