Binance Coin in der Schweiz: Was Spielerinnen und Spieler mit BNB im Casino erwartet
Stand: 1 Oktober 2026 · Geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Casinos.

Die Schweiz hat den Markt für Online-Geldspiele 2019 geöffnet – und gleichzeitig dicht gemacht. Wer hier mit Binance Coin spielen will, betritt ein Feld, das auf den ersten Blick offen und auf den zweiten praktisch unzugänglich aussieht. Das Geldspielgesetz erlaubt Online-Casinospiele nur als Verlängerung einer landbasierten Konzession; ausländische Marken bleiben aussen vor, Kryptowährungen spielen in den offiziellen Zahlungsoptionen keine Rolle. Wer nach einem «Binance Coin Casino Vergleich Schweiz» sucht, vergleicht deshalb nicht Anbieter, sondern stösst auf eine geschlossene Liste von zehn Häusern – und auf die Frage, was BNB dort überhaupt bewirken kann.
Inhaltsverzeichnis
- Rechtslage: Warum ein «BNB-Casino» in der Schweiz kein eigenes Produkt ist
- Spielerschutz: Was die Sozialkonzepte konkret bedeuten
- Krypto und Anonymität: Warum beides hier an Grenzen stösst
- Zahlungen und Auszahlungsgeschwindigkeit: Was die zehn Häuser konkret anbieten
- Boni und Freispiele: Was das BNB-typische Versprechen hier nicht leisten kann
- Mobile Nutzung und App-Erfahrung
- Spiele, Anbieter und Live-Tische
- Die zehn lizenzierten Online-Casinos im Überblick
- Was die einzelnen Häuser auszeichnet
- Das Grundprinzip: Warum die Liste so kurz ist
- Steuern und Gewinne: Was die Schweiz den Gewinnerinnen und Gewinnern lässt
- Häufige Fragen
Rechtslage: Warum ein «BNB-Casino» in der Schweiz kein eigenes Produkt ist
Das Geldspielgesetz (BGS), seit dem 1. Januar 2019 in Kraft, ordnet den Online-Markt neu. Seither darf ein Online-Casino in der Schweiz nur betreiben, wer bereits eine landbasierte Konzession besitzt und diese auf den digitalen Kanal ausdehnt. Die Aufsicht darüber führt die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK); sie führt die Liste der zugelassenen Anbieter und entscheidet über Konzessionserweiterungen. Wer spielen will, landet so immer bei einem der zehn Häuser, die diese Erweiterung erhalten haben – oder bewegt sich ausserhalb des Gesetzes.

Die Konsequenz für jemanden, der mit BNB einzahlen will: Eine eigene «BNB-Sektion» auf der Zahlungsseite eines Schweizer Casinos sucht man vergebens. Keiner der zehn lizenzierten Anbieter wirbt mit Kryptowährungen, kein Einzahlungsformular nennt BNB oder einen Coin, und die Aufsichtsbehörde würde ein solches Angebot im Inland ohnehin nicht durchwinken. Wer dennoch auf einer ausländischen Seite mit Binance Coin spielt, die in der Schweiz aktiv ist, bewegt sich auf dem vom Bund geführten Sperrlisten-Spielraum: Die ESBK pflegt eine Liste unerlaubter Anbieter, die Internetprovider per DNS-Sperre ausblenden müssen. Es handelt sich um eine Straftat des Betreibers, nicht des Spielers – aber der Schutz, den das Schweizer Recht bietet, endet an dieser Grenze.
Die Aufsicht ist zweigeteilt: Die ESBK kümmert sich um Spielbanken (online und landbasiert), Gespa um Lotterien und Sportwetten. Beide Bereiche haben eigene Regeln, eigene Sperrlisten und eigene Pflichten für die Anbieter. Für klassische Casinospiele wie Roulette, Blackjack oder Spielautomaten im Online-Kanal ist allein die ESBK zuständig.
Werbung und Boni unter dem BGS
Artikel 74 BGS zieht der Werbung enge Grenzen. Sie darf weder aufdringlich noch irreführend sein, keine Minderjährigen ansprechen und keine gesperrten Personen. Werbung für nicht bewilligte Spiele ist verboten. Was übrig bleibt, sind die Angebote, die die zehn konzessionierten Häuser selbst gestalten – und die fallen sichtbar zurückhaltender aus als das, was internationale Vergleichsseiten gewohnt sind.

Spielerschutz: Was die Sozialkonzepte konkret bedeuten
Die Schweizer Spielbanken müssen ein Sozialkonzept betreiben – ein Pflichtprogramm gegen Spielsucht, das weit über ein Popup-Fenster hinausgeht. Was Spielerinnen und Spieler im Alltag davon mitbekommen, sind vor allem drei Dinge: eine verpflichtende Identitätsprüfung, anbieterübergreifende Sperren und finanzielle Eignungsprüfungen bei intensiver Spielaktivität.
Die Spielsperre funktioniert schweizweit. Wer sich bei Jackpots sperren lässt, ist damit für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der Schweiz und in Liechtenstein gesperrt. Seit dem 7. Januar 2025 gilt diese Sperre auch im Fürstentum, womit der Verbund über die Grenze hinweg geschlossen ist. Die Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der ursprüngliche Sperrgrund wegfällt. Das ist keine technische Sperre, die sich durch eine neue E-Mail umgehen liesse – sie greift, weil die Anbieter untereinander dieselbe Datenbasis nutzen.
Für intensiv spielende Personen kommt eine weitere Pflicht dazu: Ab einem gewissen Spielvolumen oder Einsatzniveau fordert das Casino einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse. Wer keine Unterlagen vorlegt oder dessen wirtschaftliche Lage das beabsichtigte Spiel nicht trägt, wird gesperrt. Das ist ein direkter Eingriff ins eigene Spielverhalten, begründet aus dem Sozialkonzept, nicht aus reiner Bürokratie.
Krypto und Anonymität: Warum beides hier an Grenzen stösst
Binance Coin existiert seit 2017 und ist als Token der Kryptobörse Binance entstanden. Das ursprüngliche Angebotslimit lag laut Wikipedia bei 200 Millionen Token, im September 2020 wechselte das Projekt auf die eigene BNB Smart Chain, die Blockzeit liegt heute bei etwa 0,45 Sekunden. Das alles macht BNB technisch schnell und günstig – aber für den Schweizer Casinomarkt spielt es keine direkte Rolle.
Der Grund liegt im Vollzug des Geldspielgesetzes. Eine konzessionierte Spielbank muss die Identität ihrer Kundinnen und Kunden vollständig verifizieren, bevor sie spielen dürfen. Anonymes Spielen ist auf lizenzierten Plattformen ausgeschlossen; das schliesst die Anonymität, die Kryptowährungen wie BNB theoretisch bieten könnten, bereits auf der Eingangstür aus. Wer den Weg über eine ausländische Seite geht, opfert die Schweizer Spielerschutzmechanismen – und damit genau die Werkzeuge, die im Sozialkonzept vorgesehen sind.
BNB bleibt damit eine Option für alle, die ohnehin auf Offshore-Plattformen spielen. Wer sich für eines der zehn ESBK-lizenzierten Häuser entscheidet, zahlt in Franken, mit Schweizer Zahlungsmitteln, unter Schweizer Aufsicht – und nutzt BNB bestenfalls als Hintergrund, nicht als Zahlweg.
Zahlungen und Auszahlungsgeschwindigkeit: Was die zehn Häuser konkret anbieten
Wer in einem Schweizer Online-Casino spielt, zahlt in CHF und nutzt dafür die üblichen lokalen Schienen. Die Auswahl ist breit, aber geschlossen – kein Anbieter wirbt mit Kryptowährungen, alle akzeptieren eine Mischung aus TWINT, Kreditkarten, PostFinance, Banküberweisung, Apple Pay und teilweise E-Wallets.
Was die Mindestbeträge angeht, haben sich die meisten Anbieter auf CHF 10.- geeinigt. Casineo, Swiss4win, 7melons, Starvegas und Pasino nennen diesen Betrag explizit für ihre Einzahlungen, und Mycasino setzt CHF 10.- auch als Mindestbetrag für Auszahlungen an – wobei dort Guthaben unter diesem Betrag vollständig ausgezahlt werden kann. Bei Pasino liegt die Auszahlungsuntergrenze sogar bei nur einem Rappen. Diese niedrigen Schwellen verhindern, dass kleine Gewinne auf dem Konto bleiben, bis sie einen runden Betrag erreichen.
Bei den Einzahlungswegen dominiert TWINT. Swiss4win wirbt explizit damit, dass TWINT-Einzahlungen ab CHF 10.- ohne Zusatzgebühren erfolgen und die Gutschrift sofort eintrifft, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Jackpots verarbeitet TWINT ebenfalls sofort und ohne Gebühr. Bei Casino77 und 7melons sind die Wege breiter aufgestellt – von Visa über Mastercard bis Paysafecard und PostFinance Card; Casino777 verzichtet nach eigenen Angaben auf Einzahlungsgebühren. Admiral ergänzt das Feld mit Skrill und Neteller, StarVegas nimmt zusätzlich Aircash Abon entgegen.
Die Auszahlungswege sind enger. Jackpots schreibt fest, dass Auszahlungen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto gehen, das auf den eigenen Namen lautet – Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen. Wer also mit Karte einzahlt, bekommt sein Geld nicht zwingend auf demselben Weg zurück. Diese Asymmetrie zwischen Ein- und Auszahlung ist die Regel, nicht die Ausnahme, und gehört in jede Planung, bevor ein Gewinn zur Auszahlung ansteht.
Die Geschwindigkeit selbst variiert. Wo TWINT und andere Echtzeit-Schienen Sofortigkeit versprechen, brauchen Banküberweisungen die übliche Bearbeitungszeit – und bei höheren Beträgen oder erstmaliger Auszahlung eine Identitätsprüfung, die das Verfahren verlängern kann. Konkrete Stundenangaben sind Sache des einzelnen Casinos und richten sich nach dessen internem Workflow.
Boni und Freispiele: Was das BNB-typische Versprechen hier nicht leisten kann
Wer nach «BNB-Casino-Bonus» oder «50 Freispiele ohne Einzahlung» sucht, ist an internationale Bonusstrukturen gewöhnt – hohe Prozente, Free Spins am Stück, Bonus-Codes, die man online eintauscht. In der Schweiz fallen diese Versprechen kleiner aus, nicht weil die Anbieter geizen, sondern weil das Geldspielgesetz die Werbung begrenzt und die Aufsicht darauf achtet, dass kein Anreiz geschaffen wird, der Spielerinnen und Spieler über die eigenen Mittel hinaus lockt.
Die Konsequenz für den Bonusvergleich: Ein 200-Prozent-Matchbonus mit anschliessendem 40-fachen Umsatz, wie ihn internationale Krypto-Casinos häufig anbieten, ist im ESBK-Raum praktisch nicht zu finden. Die Häuser werben auf ihren Startseiten – aber die Angebote sind konservativer, näher an klassischen Willkommenspaketen, oft mit klaren Obergrenzen. Wer hier einen Bonus annimmt, sollte trotzdem das Kleingedruckte lesen: Welche Spiele zählen wie zum Umsatz, wie lange ist die Frist, gibt es einen Maximalgewinn, und gilt die Aktion nur mit Einzahlung oder auch ohne?
Was ein Umsatzband konkret bedeutet
Angenommen, ein Casino bietet einen Bonus von CHF 100.- mit einem 30-fachen Umsatz. Dann ergibt sich ein erforderlicher Umsatz von CHF 3’000.-, bevor eine Auszahlung möglich wird. Wer an Spielautomaten mit einem durchschnittlichen Einsatz von CHF 0.20 spielt, müsste dafür 15’000 Spins leisten. Bei einem Slot mit durchschnittlicher Spieldauer von fünf Sekunden pro Spin entspricht das rund 21 Stunden reiner Spielzeit – nur, um den Bonus freizuspielen.
Das ist kein Gegenwert im Sinne eines Geschenks; es ist ein Pfad, der voraussetzt, dass das eingesetzte Geld lange genug im Spiel bleibt. Wer den Bonus als «Gratisgeld» versteht, hat die Rechnung noch nicht gemacht. Wer ihn als verlängerte Spielzeit mit kleinen Gewinnchancen begreift, kommt der Realität näher.
Mobile Nutzung und App-Erfahrung
Die zehn lizenzierten Häuser kommen aus der landbasierten Welt und haben ihre Online-Auftritte über die Jahre ausgebaut. Inzwischen gehört eine mobiloptimierte Seite zum Standard, und viele Anbieter ergänzen das Angebot um native Apps oder zumindest um Progressive-Web-App-Versionen, die sich auf dem Homescreen ablegen lassen. Was die Bedienung angeht, bewegen sich alle im Rahmen dessen, was HTML5 und moderne Browser leisten: Touch-Steuerung, Hochformat-Unterstützung, reduzierte Ladezeiten, ein- oder zweihändige Bedienung am Smartphone.
Ein paar Eigenheiten sind spürbar. Live-Dealer-Spiele verlangen mehr Bandbreite und ein stabiles WLAN, und ältere Geräte kommen hier an ihre Grenze. Spielautomaten sind weniger anspruchsvoll, was den Datenverbrauch und die Prozessorlast angeht. Was die BNB-Frage angeht, ändert sich auf dem Handy nichts: Auch in der App zahlt man in CHF, mit den üblichen Schweizer Schienen, und Krypto-Optionen tauchen auch hier nicht auf.
Spiele, Anbieter und Live-Tische
Was die Spielauswahl betrifft, sind die zehn ESBK-Häuser breit aufgestellt. Slots dominieren, von klassischen Früchteslots bis zu modernen Video-Slots mit Bonusmechaniken; Roulette, Blackjack, Baccarat und Poker ergänzen das Portfolio, und Live-Dealer-Tische bringen die Casino-Atmosphäre nach Hause. Welche Softwarehäuser im Hintergrund liefern, schwankt von Anbieter zu Anbieter – internationale Namen wie Evolution, Pragmatic Play oder Playtech sind auf mehreren Plattformen vertreten, dazu kommen kleinere Studios, die spezifische Nischen besetzen.
Eine Aussage zur Volatilität einzelner Titel lässt sich aus der Liste der Spielbanken allein nicht ableiten. Wer ein bestimmtes Spiel sucht, sollte direkt im Portfolio des gewählten Anbieters nachsehen. Was die Auszahlungsquoten (RTP) angeht, so veröffentlichen die meisten Anbieter diese Werte pro Spiel in der Informations- oder Hilfe-Sektion; ein pauschaler Durchschnitt über das gesamte Portfolio wäre irreführend, weil die Spanne von Titel zu Titel gross ist.
Wer Wert auf eine bestimmte Spielkategorie legt – etwa Live-Blackjack mit deutschsprachigen Dealern oder Slots mit progressiven Jackpots – findet die Antwort nur über die Webseite des jeweiligen Casinos. Die generelle Bandbreite deckt das Erwartbare ab; Spezialwünsche erfordern einen Blick in die Lobby.
Die zehn lizenzierten Online-Casinos im Überblick
Was folgt, ist die geschlossene Liste der ESBK-konzessionierten Anbieter in der Reihenfolge, in der die ESBK sie führt. Keine dieser Marken akzeptiert Binance Coin als Zahlungsmittel; wer mit BNB spielen will, ist auf eine ausländische Plattform angewiesen und damit ausserhalb des Schweizer Schutzraums. Wer in der Schweiz spielt, nutzt Franken, lokale Schienen und die Sozialkonzepte der hiesigen Anbieter.
Die folgende Tabelle zeigt die Eckdaten jedes Hauses. Keine Spalte wiederholt, was für alle gleich gilt; die Spalten stehen da, wo sie zwischen den Anbietern unterscheiden.
| Casino | Landbasierte Spielbank | Online seit | Support |
|---|---|---|---|
| Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 | k. A. |
| Swiss4Win | Casino Lugano | 01.03.2021 | k. A. |
| Casino777 | Casino Davos | 09.09.2019 | k. A. |
| Mycasino | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | k. A. |
| Jackpots | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | k. A. |
| Admiral | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | k. A. |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | k. A. |
| StarVegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 | k. A. |
| Pasino | Casino Meyrin | 16.11.2020 | k. A. |
| Swisscasinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | k. A. |
Die zeitliche Verteilung zeigt, wie wellenweise der Markt entstanden ist: Der erste Anbieter ging im Juli 2019 live, drei weitere folgten bis Ende 2022 – dann eine längere Pause bis Admiral im Juli 2025 und schliesslich Casineo im März 2026 als jüngster Neuzugang. Die Bandbreite der Online-Erfahrung ist entsprechend unterschiedlich.
Was die einzelnen Häuser auszeichnet
Casineo – der Neuzugang aus Locarno
Casineo ist die jüngste Online-Erweiterung im Feld: Seit dem 17. März 2026 ist das Angebot des Casino Locarno auch online verfügbar. Die Mindesteinzahlung liegt einheitlich bei CHF 10.-, unabhängig davon, ob TWINT, Kreditkarte oder PostFinance gewählt wird. Was Casineo ausmacht, ist die Frische des Auftritts – aber auch das Fehlen einer langen Online-Historie, die andere Anbieter in ihre Plattform investieren konnten.
Swiss4Win – Luganos Online-Auftritt
Swiss4Win betreibt seit März 2021 das Online-Angebot des Casino Lugano und hat sich früh auf TWINT als Einstiegsschiene konzentriert. Mindestens CHF 10.-, keine Zusatzgebühren, sofortige Gutschrift nach Bestätigung in der TWINT-App – das ist der Kern des Versprechens, das der Anbieter selbst hervorhebt. Wer ein TWINT-zentriertes Spielerlebnis sucht, findet hier die klarste Ausprägung.
Casino777 – DAVOS als Hintergrund
Das Casino Davos betreibt seine Online-Spielbank seit September 2019 und gehört damit zu den erfahrenen Häusern. Die Zahlungsabwicklung fällt breit aus: Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung stehen zur Verfügung, ohne dass Casino777 Einzahlungsgebühren erhebt. Wer auf Auswahl der Einzahlungswege Wert legt, ist hier gut aufgehoben.
Mycasino – Luzerns Plattform
Hinter Mycasino steht das Grand Casino Luzern, das seit August 2019 online ist. Der Mindestbetrag für eine Auszahlung liegt bei CHF 10.-, und Guthaben darunter wird vollständig ausgezahlt – wer einen kleinen Restbestand hat, muss ihn nicht durch weitere Spins aufstocken. Diese Politik der niedrigen Auszahlungsschwelle gehört zu den kundenfreundlicheren im Feld.
Jackpots – Badens Flaggschiff
Jackpots gehört zu den ältesten Online-Casinos der Schweiz (seit Juli 2019) und steht für die Marke des Grand Casino Baden. Die Spielsperre, die hier beantragt wird, gilt für die gesamte Schweiz und Liechtenstein – ein Hinweis darauf, dass die Hauspolitik über die Plattform hinaus wirkt. Bei den Zahlungen akzeptiert Jackpots TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Banküberweisungen, Apple Pay und Paysafecard, und Auszahlungen gehen ausschliesslich auf eigene Bank- oder Postkonten.
Admiral – der Neustart aus Mendrisio
Admiral ist erst seit Juli 2025 online und damit der zweitjüngste Anbieter im Feld. Die Erfahrung der Online-Casino-Welt ist entsprechend kurz, was sich in einer schlanken Zahlungspalette zeigt: Visa und Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT. Wer ein reduziertes, schnörkelloses Angebot schätzt, findet hier einen jungen Einstieg.
7melons – Berner Spielauswahl
Das Grand Casino Bern betreibt seine Online-Plattform seit September 2020 unter 7melons. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-, bei PostFinance ist der Höchstbetrag mit CHF 100’000.- grosszügig angesetzt. Akzeptiert werden TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard – eine breite Mischung ohne unnötige Spezialwege.
StarVegas – Interlakens Online-Auftritt
StarVegas gehört zum Casino Interlaken und ist seit Februar 2020 online. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.-, akzeptiert werden VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Die breite Zahlungsabwicklung gehört zu den Pluspunkten dieses Anbieters.
Pasino – Meyrins Plattform
Das Casino Meyrin betreibt Pasino seit November 2020. Was die Zahlungen angeht, fällt das Angebot besonders breit aus: TWINT, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill und Banküberweisungen. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.-, die Mindestauszahlung sogar bei nur CHF 0.01 – wer einen Restbetrag von ein paar Rappen hat, kann ihn ohne weitere Hürde auszahlen lassen.
Swiss Casinos – Pfäffikons Flaggschiff
Hinter Swisscasinos steht das Casino Pfäffikon, das seit September 2019 online ist. Die Zahlungsabwicklung ist konservativ und breit: Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Für Spielerinnen und Spieler, die mit klassischen Schienen unterwegs sind, ist diese Auswahl vollständig genug, um keine Sonderwege gehen zu müssen.
Das Grundprinzip: Warum die Liste so kurz ist
Wer in der Schweiz nach einem Binance-Coin-Casino sucht, vergleicht keine Krypto-Casinos, sondern stösst auf eine geschlossene Liste von zehn Häusern. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer bewussten gesetzgeberischen Entscheidung: Der Markt für Online-Casinospiele wurde gleichzeitig geöffnet und reguliert, mit dem Effekt, dass nur die bestehenden landbasierten Casinos eine Erweiterung erhalten konnten. Jede Erweiterung bringt ein zusätzliches Haus in die Liste – zuletzt Casineo im März 2026 – aber kein Haus ausserhalb der ursprünglich konzessionierten Spielbanken kann dazukommen.
Für Spielerinnen und Spieler bedeutet das: Die Auswahl ist auf zehn Marken begrenzt, jede mit ihrem eigenen landbasierten Hintergrund, jeder mit eigener Online-Geschichte und eigenen Stärken bei Zahlungswegen und Spielauswahl. Wer BNB als Zahlungsmittel nutzen will, kann auf keiner dieser Plattformen fündig werden – und wer es trotzdem versucht, etwa über einen ausländischen Anbieter, verlässt den Schutzraum des Geldspielgesetzes.
Steuern und Gewinne: Was die Schweiz den Gewinnerinnen und Gewinnern lässt
Für Gewinne aus einem Schweizer Online-Casino gilt eine klare Regel: Bis CHF 1’000’000.- sind sie steuerfrei, darüber fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den überschiessenden Betrag an. Für 2026 liegt die Grenze wegen der Teuerungsindexierung bei rund CHF 1,07 Millionen – wer im Inland spielt und unter dieser Schwelle bleibt, hat mit dem Finanzamt nichts zu tun. Wer auf einer ausländischen Seite spielt, hat keine solche Schwelle; die Gewinne sind ab dem ersten Franken einkommensteuerpflichtig.
Die Verrechnungssteuer selbst ist eine schweizerische Besonderheit: Sie wird direkt an der Quelle erhoben und kann später – bei entsprechender Deklaration – zurückgefordert werden. Für einen Gelegenheitsspieler ist die Schwelle hoch genug, um selten relevant zu werden; wer regelmässig höhere Beträge bewegt, sollte die Frage mit einer Steuerberatung klären.
Häufige Fragen
Ist Binance Coin in Schweizer Online-Casinos erlaubt?
Binance Coin ist kein Zahlungsmittel, das von den zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos angeboten wird. Wer mit BNB spielen will, ist auf ausländische Anbieter angewiesen – und dort ohne den Schutz des Schweizer Geldspielgesetzes. Im Inland bleibt nur der Weg über Franken und die Schweizer Zahlungsschienen.
Woran erkenne ich ein ESBK-lizenziertes Online-Casino?
Die Liste der zugelassenen Anbieter führt die ESBK auf ihrer Webseite. Alle zehn Häuser sind die Online-Verlängerung einer landbasierten Schweizer Spielbank, und der Konzessionsinhaber ist auf der Startseite des Casinos genannt. Wer Zweifel hat, prüft die Liste der ESBK.
Wie funktioniert die Spielsperre in der Schweiz?
Die Spielsperre wird bei einem der konzessionierten Casinos beantragt und gilt anschliessend für alle lizenzierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein. Sie ist nicht auf den Antragsteller beschränkt. Die Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich, und nur, wenn der ursprüngliche Sperrgrund wegfällt.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus einem ESBK-lizenzierten Online-Casino sind bis rund CHF 1,07 Millionen steuerfrei. Darüber fällt die Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den Mehrbetrag an. Für Gewinne aus ausländischen Casinos gilt keine Freigrenze – sie sind ab dem ersten Franken einkommensteuerpflichtig.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Die ESBK führt eine Liste unerlaubter Anbieter, die von den Schweizer Internetprovidern per DNS-Sperre ausgeblendet wird. Es handelt sich um eine Straftat des Betreibers, nicht des Spielers; dennoch entfällt auf einer solchen Seite der Schutz des Geldspielgesetzes, einschliesslich Sozialkonzept und Spielsperre.
Erstellt von der Redaktion von „Casino Vergleich Info”.
